Rede an die NationPutin droht Westen: Werden "rasch und hart zurückschlagen"

Die Liste der Streitpunkte zwischen Russland und dem Westen wird immer länger - und beide Seiten protzen mit ihrer Militärmacht. In seiner Rede an die Nation warnte der Kreml-Chef, Russlands "rote Linien" nicht zu überschreiten.

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Vladimir Putin
Putin hält Rede zur Lage der Nation © AP
 

"Reden an die Nation" hat Wladimir Putin in seinen 20 Jahren an der Macht schon viele gehalten. Die heutige wurde dennoch mit Spannung erwartet: Innenpolitisch steht das Riesenreich nicht zuletzt wegen der weltweiten Pandemie unter Druck. Außenpolitisch ist die Lage derzeit äußerst heikel. Zum Einstieg widmete sich der Kreml-Chef ganz dem Thema Corona: "Lassen Sie sich bitte impfen", erklärte Putin vor hunderten Vertretern der politischen Elite des Landes. Die Impfskepsis ist in Russland groß. Zugleich gibt es immer wieder Berichte, wonach es außerhalb Moskaus an Impfstoff fehle.

Kommentare (12)
zweigerl
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Globale Handlungsvollmacht eines Imperators

Das geht jetzt seit Jahren so, dass "der Zar" sich alle Vorteile holt, die es zu holen gibt und der Westen (EU, NATO) bibbernd zusieht. Er bombardiert in Syrien Städte und nimmt keinen einzigen flüchtenden Syrer auf, die unerträgliche Versorgungslast wird anderen Ländern, u.a. der EU aufgebürdet. Und er filettiert die Ukraine nach Belieben. Dass er auch im japanischen Inselstreit Territorien an sich rafft, ist da schon gar nicht mehr erwähnenswert. Wie und wann lässt sich dieser Koloss, der allein für die Expansion der Weltbevölkerung bald einmal wichtig werden wird, stürzen? Oder ist die Russifizierung und Chinesisierung der Welt nicht mehr abwendbar? Die USA wird genug zu tun haben, um sich selbst und Lateinamerika in Schach zu halten.

herwig67
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Kalter Krieg neu

Leider kommt es wirder zum "Kalten Krieg". Einerseits hat sich die Nato nicht an ihr Zugeständnis betr. Osterweiterung gehalten, andereseits kann Putin nicht die Zeit zurückschrauben. Wirtschaftssanktionen sind sicher eine Möglichkeit (aber auch für Österreich sehr teuer), Verhandlungen aber besser. Die EU, also alle 27 Staaten, müssten gemeinsam auftreten (Illusion). Aber man fragt sich zu Recht, warum nicht auch Sanktionen gegen China (Hongkong, Taiwan) und Türkei (siehe Kurden und Kriegsteilnehmer in Syrien etc).

SoundofThunder
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🤔

Mit welchem Recht hat Putin die Ukraine angegriffen?

viribus
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angreifen und zurückschlagen ...

das ist das einzige was Putin kann

SoundofThunder
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😏

Der Aggressor stellt sich als Opfer dar. Alte Taktik.

Lodengrün
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Und die EU

hat sich dort natürlich ständig herausgehalten. Ich frage mich, warum dann Klitschko so von der Adenauer Stiftung gepusht wurde. Wer auf dort am Majdan Platz auf die Menge geschossen hat, wurde bis heute nicht geklärt.

RonaldMessics
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Der Freund...

...der FPÖ und einer ehemaligen Außenministerin der reinste Kriegstreiber

vandiemen
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Nach dem Zerfall des eisenen Vorhanges...

...ist der Warschauer Pakt auch zerfallen und aufgelöst worden. Im selben Atemzug hätte die Nato ebenfalls aufgelöst gehört. Die USA soll sich aus Europa verabschieden. Es kann nicht sein, dass die Nato sich quasi vor die Haustüre Russlands sich erweitert. Sinnvoll wäre eine starke defensive europäische Einheitsarmee aufzustellen welche politisch von einer neutralen EU gelenkt wird.

jg4186
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Freie Entscheidung

Der Zerfall des Warschauer Paktes war Entscheidung der beteiligten Länder - weil sie weg wollten von Russland. Wenn die Länder der NATO weiterhin gemeinsam mit den USA operieren wollen, so ist das deren Entscheidung!

Ragnar Lodbrok
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Ganz Europa und die Nato sollten Truppen

an die ukrainisch /russische Grenze schicken.

madermax
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Und dann? 3. Weltkrieg?

Einfach geschlossen Sanktionieren, die Daumenschrauben wirtschaftlich weiter anziehen, Nord Stream 2 stoppen, Sputnik V ignorieren, und Russland allein machen lassen was sie wollen…

Kristianjarnig
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@Ragnar....

....tja.

"Truppen" klingt so sachlich. Das wären dann vermutlich Ihre Kinder, Freunde, Bekannte, Freundesfreunde, usw.....

Und wenn man "Truppen" irgendwohin schickt dann krachte es recht oft und weniger als hingegangen sind von der "Truppe" kommen zurück.

Man darf sich also nicht in jede Eskalation mit einmischen. Wenn es um EU Mitgliedsstaaten geht (und da muß man die EU Osterweiterung etwas kritisch sehen neben den zig versenkten Milliarden für nichts und wieder nichts), dann , ja dann sieht die Sache anders aus.

So ehrlich muß man das auch angehen. Stellvertreterkriege haben noch nie zu was gutem geführt. ich denke die USA kann davon ein blutiges Lied singen....