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"China-Virus"Einer muss immer schuld sein: In den USA sind jetzt Asiaten die Corona-Sündenböcke

Nach dem Corona-Virus breitet sich nun das Rassimus-Virus wieder aus: Dem Schuss-Attentat auf Asiatinnen vorige Woche in Georgia ging im Jahr der Pandemie wachsender Rassismus gegen US-Bürger asiatischer Abstammung voraus. Dass die indisch-stämmige Kamala Harris Vize-Präsidentin wurde, bedeutet leider kein Ende des Hasses auf Minderheiten.

Sie fordern ein Ende des Hasses auf Asiatisch-Stämmige und mehr Schutzmaßnahmen
Sie fordern ein Ende des Hasses auf Asiatisch-Stämmige und mehr Schutzmaßnahmen © AP
 

Die Corona-Krise, so viel zeigt sich, bringt leider nicht nur das Beste im Menschen hervor. In den USA sorgte vorige Woche ein dreifaches Schussattentat für Entsetzen: Ein 21-jähriger Weißer stürmte drei asiatische Massage-Salons, acht Menschen kamen ums Leben, darunter sechs Frauen asiatischer Herkunft. Nach Angaben der Polizei wies der 21-jährige Tatverdächtige Robert Aaron Long ein rassistisches Motiv zurück. Er sagte demnach aus, er habe im Kampf gegen seine Sexsucht eine Versuchung "beseitigen" wollen. Tatsache ist jedoch, dass er gezielt Asiatinnen attackierte.

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