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Trumps Chefankläger Raskin "Sie hatten Todesangst"

Der Impeachment-Prozess begann mit einer emotionalen Rede des Trump-Chefanklägers Jamie Raskin: Einen Tag vor dem Sturm auf das Kapitol hatte der Kongressabgeordnete seinen Sohn beerdigen müssen, tags darauf dachte er, auch seine Tochter und den Schwiegersohn zu verlieren, weil die beiden mit ihm im Kapitol waren.

Der Chefankläger: Jamie Raskin © AP
 

Wenn Jamie Raskin als Chefankläger eines neunköpfigen Teams dem US-Senat die Vorwürfe gegen Ex-Präsident Donald Trump darlegt, dann kann er seine Emotionen nicht verbergen. Raskin wirft Trump vor, er habe seine Anhänger gezielt zu den Protesten geschickt, bereits im Voraus zu Gewalt ermutigt und die Menge am Tag der Attacke "in Raserei versetzt". Die Randale habe der damalige Präsident mit Enthusiasmus verfolgt. "Er hat es sich im Fernsehen angeschaut wie eine Reality Show." Ein weiterer Ankläger, der Abgeordnete Joaquin Castro, sagte, Trump habe alle Menschen im Kapitol schlicht "dem Tod überlassen". Zur Untermauerung ihrer Aussagen wurden in den ersten Prozesstagen bisher unveröffentlichte Videos vom Sturm aufs Kapitol vom 6. Jänner gezeigt.

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