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Spezialpolizei zugesagtPutin hat sich entschieden, Lukaschenko an der Macht zu halten

Die Schützenhilfe für Lukaschenko ist nicht nur eine Drohung an die Opposition in Minsk. Sie ist ein Warnschuss an die Unzufriedenen im eigenen Land.

Oppositionsaktivistin Nina Baginskaja, 73
Lässt sich nicht einschüchtern: Oppositionsaktivistin Nina Baginskaja, 73 © AP
 

Sie sind die moralischen Sieger des Tauziehens in Weißrussland: Die Menschen in Minsk, die trotz brutaler Gewalt, Massenverhaftungen und Folter durch Lukaschenkos Spezialpolizei in den Straßen ausharren, um faire Wahlen einzufordern.

Praktisch und politisch ist in den vergangenen Tagen allerdings eine Entscheidung gefallen – und zwar in Moskau: Im Staatsfernsehen tat Russlands Präsident Putin kund, „wenn nötig“ könnten russische Spezialkräfte nach Minsk beordert werden. Diese würden nach Weißrussland geschickt, wenn dort „extremistische Elemente“ mit „Räubereien“ beginnen.

Was das bedeutet, ist klar: Putin stellt sich an die Seite Lukaschenkos und hält den angeschlagenen Autokraten weiter an der Macht.

Kommentare (4)

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ARadkohl
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Wegen diesem Sesselkleber, dann keiner mehr haben will,

Werden womöglich noch viele ihr Leben verlieren. Einfach beschämend, welche Leute die Politik hervorbringt.

Imandazu
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24
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Putin war und ist ein Verbündeter der Schurken

Gleich und gleich gesellt sich gern...

GordonKelz
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Vielleicht schickt Putin...

...einige Tausend Spezialkräfte wie auf der Krim...die ohne Erkennungsmerkmale nicht als solche ausgewiesen werden, und Putin bestreitet mit denen nicht das geringste zu tun zu haben...
Gordon Kelz

GordonKelz
4
21
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Ja, alle Russlandfans....

...das ist die Realität! Putin ist Lukaschenko und die Bürger Weißrusslands völlig egal, es zählt nur die Strategie gegen den Westen.
Gordon Kelz