Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Die verflixte zweite WelleAuch Musterschüler Singapur meldet jetzt sprunghaften Anstieg

Der Stadtstaat gilt hierzulande vielen als Vorbild bei der Eindämmung des Virus. Doch wie schwierig es ist, das auf Dauer zu schaffen, zeigt sich jetzt auch dort.

Singapur reagiert zu Beginn er Krise rasch
Singapur reagiert zu Beginn er Krise rasch; doch jetzt steigen die Zahlen steil an © APA/AFP/ROSLAN RAHMAN
 

Lange Zeit lief alles gut: Singapur, südost-asiatischer Stadtstaat mit 5,8 Millionen Einwohnern, hatte seine Lektion aus der Sars-Epidemie 2003 gelernt und stellte sich Covid-19 entschlossen entgegen: Man traf rasche Entscheidungen, führte frühzeitig Beschränkungen und Kontrollen bei Flügen aus China und strikte Quarantäne ein; dazu kam ein effizientes Nachverfolgen aller Personen, die mit Infizierten Kontakt hatten.

Und doch zeigt sich nun, dass auch die vergleichsweise gut vorbereitete Handelsmetropole damit zu kämpfen hat, das Virus dauerhaft unter Kontrolle zu behalten. Singapur verzeichnete gestern einen Rekord-Anstieg. Binnen 24 Stunden seien mehr als 1400 neue Fälle registriert worden, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Das ist der bisher größte Anstieg an einem Tag. Damit gibt es in Singapur mehr als 8000 Infizierte, elf von ihnen starben.

Kommentare (1)

Kommentieren
Hausberger
3
23
Lesenswert?

Das ist keine 2. Welle,

sondern die Folge der schlechten und beengten Wohnverhältnisse von „Gastarbeitern“! Die leben unter nahezu denselben Bedingungen, wie die Soldaten in Zeiten der Spanischen Grippe!