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AKK-NachfolgeMerz steigt zu Spahn in den Ring um CDU-Vorsitz

Im Rennen um CDU-Vorsitz und deutsche Kanzlerkandidatur hat sich nun auch der Ex-Unionsfraktionschef Frierich Merz erstmals zu seinen Ambitionen geäußert.

Potentielle Kanzlerkandidaten - Spahn und Merz
Kramp-Karrenbauer gerät ins Abseits © APA/dpa/Christophe Gateau
 

Im Rennen um CDU-Vorsitz und deutsche Kanzlerkandidatur haben sich der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn und laut dpa-Berichten nun auch Ex-Unionsfraktionschef   Friedrich Merz erstmals zu ihren Ambitionen geäußert. Er habe "immer gesagt" und dies in der vergangenen Zeit auch dokumentiert, "dass ich bereit bin, Verantwortung zu übernehmen", sagte Spahn am Rande einer Sitzung des Bundestagsgesundheitsausschusses in Berlin. Merz' Pläne, sich zu bewerben, stammen laut dpa aus seinem Umfeld. Merz sei entschlossen, zu kandidieren, wisse die Parteibasis hinter sich und fühle sich durch aktuelle Umfragen ermutigt, hieß es.

Der ebenfalls für die Ämter gehandelte CDU-Politiker Friedrich Merz seinerseits hält einem Bericht zufolge ein Votum der rund 400.000 CDU-Mitglieder über den künftigen Parteivorsitzenden nun doch für denkbar. Er sei "nicht grundsätzlich gegen eine Beteiligung der Parteimitglieder durch eine Mitgliederbefragung", sagte Merz' Sprecher am Mittwoch der "Bild"-Zeitung. "Die endgültige Entscheidung muss aber auf einem Bundesparteitag der CDU getroffen werden." Am Vorabend hatte Merz eine Mitgliederbefragung noch abgelehnt.

Entscheidung bis zum Sommer

Nach den Plänen der scheidenden CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer soll ein Kanzlerkandidat bis zum Sommer gefunden und bei einem Bundesparteitag im Dezember bestätigt werden. Diese Person soll dann auch den Parteivorsitz von ihr übernehmen. Nach ihrer Rücktrittsankündigung am Montag hatte sie zudem gegen die Kür eines Kanzlerkandidaten und Parteivorsitzenden per Mitgliederbefragung abgelehnt. Diese Frage werde der Parteitag entscheiden, sagte Kramp-Karrenbauer.

Spahn erklärte, es gehe nun darum, dass "man einfach in Ruhe die Dinge besprechen kann". Er wolle vor allem seine Arbeit als Gesundheitsminister machen, betonte er. Spahn zählt neben dem früheren Unionsfraktionschef Merz und dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet zu den drei am häufigsten genannten Anwärtern auf die Nachfolge von Kramp-Karrenbauer. Merz war Ende 2018 im Rennen um den CDU-Vorsitz knapp Kramp-Karrenbauer unterlegen.

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