Als Donald Trump vor zehn Monaten ins Weiße Haus gewählt wurde, war Wjatscheslaw noch zuversichtlich. Der ukrainische Soldat schenkte der Ankündigung des US-Präsidenten Glauben, den russischen Angriff auf sein Land schnell zu beenden. Aber heute „gibt es keine Hoffnung mehr, es bleibt nur noch abzuwarten“, sagt der 36-Jährige, der gerade in Donezk kämpft. Auch der Ukraine-Gipfel in Alaska werde den Krieg nicht beenden.
„Es gibt keine Hoffnung mehr“
Ukrainer und Russen sind vor Alaska-Gipfel äußerst pessimistisch
Vor dem Ukraine-Gipfel in Alaska sind die Hoffnungen gering – sowohl in Kiew als auch in Moskau glaubt kaum jemand an ein Ende des Kriegs. Viele Ukrainer fürchten, dass Donald Trump und Wladimir Putin über ihre Köpfe hinweg Entscheidungen treffen, die Russland am Ende nur stärken.
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