Ihr Nachname lud das deutsche Boulevardblatt mit den vier Buchstaben postwendend zu mittelmäßig pfiffigen Wortspielen ein: „Macht Katherina Reiche uns wieder reich?“, stellte man eine rhetorische Frage an die designierte CDU-Wirtschaftsministerin in den Raum. Das zielt an der Sache vorbei: Die 51-Jährige wird schon viel zu tun haben, eine stabile ökonomische Wirtschaftswende einzuläuten. Ob Reiche Europas wichtigste Volkswirtschaft, in der es bekanntlich an vielem krankt, gar zu neuen Höhen führen kann: Das bleibt noch abzuwarten.