Als Donald Trump auf den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wartete, mit dem britischen Premierminister Keir Starmer im Weißen Haus zusammensaß und Journalistenfragen beantwortete, schwenkte er – ganz kurz – um: Dass er, Trump, den ukrainischen Staatschef wörtlich als „Diktator“ bezeichnet habe, könne er schlichtweg nicht glauben, erklärte der US-Präsident. „Nächste Frage!“ Knapp zwei Stunden später streute der Republikaner dann Wolodymyr Selenskyj sogar öffentlich Rosen. „Ich habe ihm gegenüber großen Respekt“, ließ Trump wissen. Die Ukraine habe überaus tapfer gekämpft.
Trump geht auf Selenskyj los
Kein Deal, sondern völlige Eskalation im Oval Office
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj kam nach Washington, um einen Rohstoff-Deal zu unterzeichnen. Am Ende warf ihn ein wüst pöbelnder US-Präsident aus dem Weißen Haus.
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