Es war eine Zitterpartie, gestern Abend brachte Großbritanniens Premierminister „sein“ Ruanda-Asylgesetz durch das Unterhaus in London. Der Tory steckte in einem fortdauernden Dilemma: Für Gegner ist das Gesetz, mit dem irregulär in das Vereinigte Königreich eingereiste Migranten ohne Rücksicht auf Herkunft oder persönliche Umstände umgehend nach Ruanda abgeschoben werden können, eine Attacke auf die Menschenrechte. Für die besonders Rechten unter den Konservativen geht der Pakt indes noch nicht weit genug.
Pakt auf wackeligen Beinen
Ruanda-Asylgesetz: Von einem Sieg sollte Sunak noch lange nicht sprechen
Analyse.
Am Ende ging es sich dann doch aus: Von den sechzig Tory-Hardlinern, denen das Gesetz nicht weit genug ging, stimmten nur elf gegen die weitere Behandlung der Vorlage. Und nun?
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