Causa MurggGrazer KPÖ: "Ob es Konsequenzen gibt, entscheidet die Landespartei"

Die Kritik, daran, dass er dem weißrussischen Fernsehen ein Interview gegeben hat, nehme er an. Aber grundsätzlich würde er auch nach Kuba, China oder Nordkorea fahren, um sich selbst ein Bild zu machen, unabhängig davon, was dort unmittelbar davor geschehen sei, sagt KPÖ-Mandatar Werner Murgg.

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Landtagsabgeordneter Werner Murgg (KPÖ): "Man kann mir vorwerfen, dass es dumm war, dem Staatsfernsehen ein Interview zu geben."
Landtagsabgeordneter Werner Murgg (KPÖ): "Man kann mir vorwerfen, dass es dumm war, dem Staatsfernsehen ein Interview zu geben." © Landtag/Erwin Scheriau
 

Die Reise des KPÖ-Landtagsabgeordneten Werner Murgg nach Weißrussland im heurigen Sommer, kurz nachdem die EU wegen des Umgangs mit der Opposition Sanktionen gegen das Land verhängt hatte, brachte den Wahlsieger in Graz in schwere Turbulenzen. 

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HRGallist
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Causa Murgg

In jeder Partei gibt es geistige Tiefflieger mit entsprechenden Ego. Die KPÖ macht da keine Ausnahme! Murgg war ja nicht bei einem befreundeten Kommunisten sondern bei einem lupenreichen, menschenverachtenden Diktatur. Übrigens! Auch unser Kanzler stellt sich gerne auf die Seite von Orban und Konsorten, auch der Tscheche Babis zählt dazu, denn die leben vor, wie „Durchregieren“ und vor allem die Begünstigung von Familie und Freunden mit Hilfe von EU-Fördergeldern geht. Weil das jetzt ausbleibt, stsgniert derzeit das Projekt Neusiedlersee, das ja Orbans Tochter gewidmet ist.

Reipsi
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Warum zieht er

nicht dorthin, einen hat Weißrussland scheinbar schon überzeugt .

JamesJolly
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„parteifrei“

„ sie werden delegiert von den Frauen, von der Jugend…“
Also völlig unabhängig vom dikatorischen Regime. Klingt logisch.

Bobby_01
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Wie

die roten Gemeinderäte von Rosental nach Moskau gefahren sind war das alles ok.
Jetzt passt es nicht - eigenartige Einstellung.

SoundofThunder
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😏

Und der Kurz selber war auch in Weißrussland. Aber das ist ja was gaaanz anderes.

Bluebiru
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@Bobby

Selbiges gilt für die Führungsriege der FPÖ. Als diese gemeinsam (Strache, Vilimsky, Gudenus und Hofer) nach Moskau fuhr und es deshalb Kritik gab, sprach Strache: "Neid ist die größte Form der Anerkennung".

Damals war diese Reise dem Herrn Eustaccio nicht nur relativ egal, sondern er begrüßte sie sogar. Nur jetzt bei dem Herrn Kommunisten regt er sich über Gebühr auf.

Aber es gilt halt überall "Quod licet Iovi, non licet bovi".

wjs13
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Ihnen ist aber schon bewußt

dass es einen Unterschied zwischen Moskau und Kiew gibt. In Russland sind die Kummerl wohl schwächer als in Graz.

a4711
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Lasse mir nicht vorschreiben wo ich hinfahren

Ubs..du Böser Kpö ler... Unser Hlg.gesalbter BK ..Basti" hat under anderem auch seinerzeit ....mittlerweile verurteilte ""Präsiden besucht.....
,( Frankreich..Israel) und das Medial ausgeschlachtet .
I was des tuat weh.

Bluebiru
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Äh, ich verstehe da ein paar Dinge nicht

Ist Herr Murgg erst gestern nach Weißrussland gefahren, weil man diese Fahrt gerade der Länge und der Breite nach breit tritt? Oder war seine Reise bislang egal und wird erst jetzt zum Politikum, weil Frau Kahr die Wahlen in Graz gewonnen hat?

So viel ich weiß, lebt und arbeitet Herr Murgg in Leoben und sitzt im Steirischen Landtag, hat also politisch mit der Stadt Graz absolut nichts am Hut. Warum wird sein Verhalten dann zum Politikum in der Grazer Stadtregierung? Geht es hier nur um Denunziation, um Frau Kahr in die Knie zu zwingen?

Übrigens, nein, ich selbst habe Frau Kahr nicht gewählt. Aber, wie es in einer Demokratie halt so ist, wer die Wahlen gewonnen hat, hat sie gewonnen. Das ist von den Unterlegenen zu akzeptieren, auch wenn es ihnen nicht gefällt!

neuernickname
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bluebiru - Ein paar Einwände zu deinem geharnischten Posting

In einer Demokratie gibt es keine "Unterlegenen"
Gewisse totalitäre Anwandlungen sollte sich die KPÖ also gleich mal abschminken.

"Denunziationen" gibt es in kommunistischen Regimen. In einer Demokratie herrscht Meinungsfreiheit und Redefreiheit. Daher darf auch der Herr Murgg reden was er will.
Und die freie Presse darüber berichten wann sie will.

Und, dass jemand der im steirischen Landtag sitzt politisch mit der Stadt Graz absolut nichts am Hut hat, kann nur einem Nichtwähler einfallen. Das ist aberwitzig diese Vermutung.

X22
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Hmm, man könnte es auch so verstehen, wenn sich Unterlegene auf die Zahl bezieht (Stimmenabgebende für eine Partei),

bezogen auf den vorigen Satz "...es in einer Demokratie halt so ist, wer die Wahlen gewonnen hat, hat sie gewonnen..), wäre es möglich, oder?
und zum letzten Satz, es ist nicht jemand gemeint sondern Hr. Murgg in Person, inwiefern könnte der auf Grund seiner Position als Landtagmitglieds einen politischen Einfluss auf die Stadtpolitik haben?

wjs13
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Wes Geistes Kind Murgg und Genossen sind

zeigt sich alleine am Wunsch Nordkorea zu besuchen, einem Land das ständig neue Raketen entwickelt und verschießt, während seine Bevölkerung verhungert.
Und Kahr, die ja so lieb ist, davon nicht ausnehmen, denn die ist stramm indoktrinierte Kommunistin und nimmt es mit den Menschenrechten in den Bruderstaaten nicht so genau,.
Den Grazern hätte ich mehr Verstand zugetraut.

SoundofThunder
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😏

Wenn wer vorher in Nordkorea auf Besuch ist,ist es Kurz. Der war auch schon VOR Murgg in Weißrussland.

digitalsurvivor
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Die Frau Gigler

kommt aus der Rage gar nimmer raus. Artikel 4? 5?

umo10
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Die Empathie der Fr Kahr war’s

Und niemals die kruden Ansichten des Hrn Murgg, warum soviel Steirer die KPÖ gewählt haben.

neuernickname
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umo Und jetzt stellt sich die Frage, wie echt die Empathie war

Denn Kahr wird wohl hoffentlich wissen, wofür die KPÖ steht, oder?

Die Wähler wissen es offenbar nicht, wenn man die erstaunten Kommentare liest - aber die meisten Wähler wissen nicht was in den Programmen der Parteien steht, die sie wählen, sonst würdens was anderes wählen, aber die Parteichefin in Graz - die müsste das Programm, die Ideologie und die MitgenossInnen eigentlich kennen.

Für mich war Kahr schon nach dem Krotzer-Interview entzaubert. Und es ist nicht besser geworden seither.

Bluebiru
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@neuernickname

Wie echt die Empathie der Frau Kahr ist, kann ich ihnen natürlich nicht beantworten - abgesehen davon, dass ich weder Mitglied, noch Sympathisant der KPÖ bin oder sie jemals gewählt hätte. Was ich aber zu bedenken gebe ist, dass die Politiker der KPÖ freiweillig auf einen Teil ihres Einkommens verzichten, um mit dem Geld Menschen zu helfen, die dieses benötigen.

Also offensichtlich ist die Empathie von Frau Kahr zumindest wesentlich größer, als die aller anderen Politiker, die aus anderen Parteien stammend, jemals in Graz tätig waren.

Und, wissen sie, das Hinhacken der Fans und Mitglieder anderer Parteien auf die Kommunisten zeigt in der derzeitigen Situation nur, dass man nicht verkraftet hat, die Wahlen verloren zu haben. Dazu muss ich sagen: Hätte man eine bessere Politik wirklich für die Menschen und nicht nur für das "Kapital" gemacht, hätte man nicht nur Luftblasen geträumt und alles zubetoniert, hätte man die Wahlen nicht verloren, sondern gewonnen.

Nachdem die Stadt Graz einen Vizebürgermeister Eustacchio verkraftet hat, der einer sehr Menschen verachtenden, sehr gestrigen Ideologie anhängt, wird sie auch eine Bürgermeisterin Kahr verkraften.

neuernickname
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bluebiru Es ist auch ein großer Pluspunkt, wenn die Kommunisten auf einen - sogar erheblichen - Teil des Einkommens verzichten

Ich bin mir aber nicht sicher, welche Empathie da gemeint ist.

Denn - auch Menschen die für ihre Leistungen gut bezahlt werden, haben ein RECHT auf das Geld und ein RECHT empathisch behandelt zu werden.

Denn was unterschwellig da rauszulesen ist, ist der Vorwurf Politiker oder andere Menschen die gut verdienen hätten kein RECHT auf das Geld.

WEnn Frau Kahr mit dem Geld auskommt, dass sie sich behält, wunderbar. Aber nicht bitte die Moralkeule schwingen und sagen - Armut ist gut und selbst arm zu sein empathisch.

Besser wäre es, wenn es gute JObs mit guter Bezahlung für alle gibt. Und DAS sollte eine Bürgermeisterin wollen. Und wenn ich da an gewisse "Vergemeinschaftungsideen" der KP denke, zweifle ich stark am ERFOLG der Kommunisten. Es hilft nix, um was spenden zu können, müssen andere dieses Geld erst erwirtschaften.
Zur reinen Parteipolitik will ich mich nicht mehr äußern. Das sollen andere Poster machen.

X22
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Verstehe das nicht!

"ein RECHT empathisch behandelt zu werden",
Empathie ist doch eine Fähigkeit die sich auf die eigene Person bezieht sozusagen das Einfühlungsvermögen, wie kann man das anwenden?

Heike N.
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Weißt du wofür die KPÖ

in Graz steht?

Oder posaunst du nur deine Vorurteile in den Raum?

Klar, es liegt in der Natur des Menschen sich vor Neuem, Unbekannten zu fürchten. Je gebildeter und weltoffener der Mensch, desto leichter fällt es ihm.

neuernickname
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Heike - auf Unsinnsvorwürfe antworte ich nicht mehr

Grüß rot-weiß-rot von mir.

a4711
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Hallo munter werden !!!

Jetzt nach den Wahlerfolg der Kpö Alles schlechtreden.. is nix neues ..Der Wähler hat entschieden.....
.i was des tut weh....

Zooropa
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Überraschung?

Dass der Funktionärskader einer kommunistischen Partei im 21 Jahrhundert aus Obskuranten und ideologischen Querschlägern besteht, scheint mir keine besondere Überraschung zu sein.

Überraschender scheint daher, dass sich jemand der - wie Frau Kahr - einigermaßen bei Sinnen scheint, mit solchen Leuten und Programmen umgibt. Ich kann mich aber des Eindruckes nicht erwehren, dass Frau Kahr mit ihrer vorgeblichen "Ideologiefreiheit" einfach eine Rolle spielt.

antela
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Jazzmusik auf den Straßen als Zeichen einer

Normalität. HÄH??? Selten so ein undifferenziertes Gelaber gelesen. Damit schadet er der Linken noch mehr. Solche Sätze hätte ich gerne gehört: "Die einseitige Berichterstattung der Westpresse und das gleichzeitige Hofieren der CIA Marionetten des sogenannten Widerstandes schadet dem Volk noch mehr." Aber sowas? Was ist los mit Agitprop, nicht mal mehr auf Stalinisten kann man sich verlassen...

gickigacki
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kann man durch ein Interview

den schiefen Eindruck eines anderen Interviews noch mehr vermurggsen? murgg: hold my beer!

shorty
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'Ich lasse mir nicht vorschreiben, wo ich hinfahre"

Nachsatz: "Ich lebe ja noch nicht in einem kommunistischen Regime"

 
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