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Kampf gegen IslamismusMacron: „Jeder ist in erster Linie Bürger und erst an zweiter Stelle ein Glaubender“

Frankreichs Präsident Macron sagt dem Islamismus den Kampf an. Unsere Korrespondentin war zum Hintergrundgespräch im Élysée-Palast geladen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will muslimische Geheimschulen - und moscheen schließen
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will muslimische Geheimschulen - und moscheen schließen © AFP/Ludovic Marin
 

Womöglich ist das Emmanuel Macrons größte Baustelle, gleich hinter der Corona-Pandemie: Frankreichs Verhältnis zum Islam, die Bekämpfung des radikalen Islamismus, des Terrorismus, die langfristige Heilung alter Wunden der kolonialen Vergangenheit und die zumindest notdürftige Versorgung der jüngsten Blessuren durch den Terror. Die Abgeordneten der Nationalversammlung debattieren derzeit über das neue „Gesetz zur Verstärkung der Prinzipien der Republik“, wie das Anti-Islamismus-Gesetz inzwischen heißt. Wie strittig das Thema ist, lassen die 2647 Novellierungsanträge ahnen, die bereits auf dem Tisch liegen.

Kommentare (6)
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Sam125
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Danke Herr Macron, dass Sie endlich Klartext spechen,

Denn wenn eine tolerante Gesellschaften sich gegenüber Intolerante nicht zur Wehr setzen, so wird die tolerante Gesellschaft zerstört und mit ihr stirbt auch die TOLERANZ!! Bitte fangen endlich an damit von Migranten jeder Art,die sich in unsere europäischen Länder und somit in unsere Gemeinschaft niederlassen wollen,auch unser Gastgeberrecht einzufordern indem sich die Migranten bei uns wie Gäste in eiben Gastgeberland zu verhalten haben und sie sie in unsere Kultur und Lebenweise einzufügen haben,denn bis her schaut es so aus,dass sich Migranten in selbsterschaffenen Parallelwelten,ihr gleiches Leben mit allen Nachteilen die es vorallem für die Frauen gibt, weiterleben wollen und wo da natürlich auch der radikale Islamismus seinen besten NÄHRBODEN findet!

zweigerl
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Der Skandal

Der Skandal ist, dass diese für Europas zivilisierte Gesellschaften selbstverständlichen Forderungen (Geschlechtergleichberechtigung, Verschleierungsverbot, Meinungsfreiheit usw.) nach einer Welle der liberalen Immigrationspolitik gegenüber arabischstämmigen Einwanderern nunmehr staatliche Programme notwendig machen, um sie im Sinne der eigenen errungenen kulturellen Werte im eigenen Land wieder durchsetzbar zu machen.

walterkaernten
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menschenrecht religion

Macron hat recht.

An ERSTER stelle stehen die menschnrechte laut UNO.

RELIGION ist Privatsache und DARF NIE MEHR an erster stelle stehen.
Im namen von RELIGIONEN und GOTT wurden schon zu viele VERBRECHEN gemacht. Das gilt für ALLE RELIGIONEN.

reschal
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Privatsache!?

So einfach lässt sich das m.E. nicht gegeneinander ausspielen. Gesundheit ist auch Privatsache und dennoch hat ein aufgeklärter Staat diesbezügliche Verpflichtungen. Mit dem Thema Religion ist es ähnlich. Viele Kritiker hätten gerne, dass es Religion nicht gäbe und fordern deren Verbannung. Aber wohin? Ein Vergleich: Es wäre schön, wenn alle Menschen von sich aus auf ihre Gesundheit achten würden, dann bräuchten wir kein Gesundheitssystem. Das spielt es auch nicht. Dilemma...

zweigerl
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Der Skandal

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Abgesehen davon, dass es kein privates Verbot für exzessives SichzutodeRauchen gibt (Zigaretten und Drogen), haben Religionen aufgrund ihrer (für viele schimärischen) Ausrichtung auf Transzendentes überhaupt keine staatliche Relevanz. Man kann ja auch jederzeit in eine Phantasiewelt eintauchen, ohne dass mir der Staat Vorschriften macht. Die allseits belächelten Huri oder Huris, also diese himmlischen Jungfrauen sind so lange keine erwähnenswerte Sache, als sie nicht zur Kampfmotivation terroristischer Banden beitragen (Durch das Versprechen, --- usw.). Das Problem beginnt somit erst dort, wo sich Religionen und Religiöses eine säkulare Durchsetzungsmacht wie in der Scharia anmaßen) Dass das mitten Europa von Seiten einer eingewanderten Religionsgemeinschaft passiert, die Probleme hat, sich rein daseinsexistenziell durch INtegration, Arbeit usw. zu behaupten, ist der Skandal. Denn wie bekannt steht dann und wann auf Beleidigung religiöser Symbole sogar die Enthauptung.

Hausberger
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Menschsein?

Wäre schön, wenn er zu allererst Mensch wäre!