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Kommentar zu GeneralsekretärenWenn mit zweierlei Maß gemessen wird

Unter Türkis-Blau wurde das Amt des Generalsekretärs als Vorspiel auf eine schleichende Orbanisierung der Ministerialbürokratie verteufelt. Nun greifen die Grünen auf diese einst verfemte Funktion zurück.

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Eleonore Gewessler gab bekannt, einen Generalsekretär an der Spitze ihres Ministeriums zu installieren © APA/Herbert Neubauer
 

Wir erinnern uns. Als unter Türkis-Blau in den Ministerien Generalsekretäre eingerichtet wurden, ging ein Sturm der Empörung durch die Republik. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Dorzda wetterte gegen die „teuren Parallelstrukturen“, Alfred Noll (Liste Jetzt) echauffierte sich darüber, dass die Leute „ohne Ausschreibung“ installiert worden seien. Eine „fragwürdige Konstruktion“, konstatierte Niki Scherak (Neos). Ein gewisser Werner Kogler, in seiner damaligen Doppelrolle als Chef der Grünen und Sprachrohr der außerparlamentarischenr Opposition, holte zu einer Suada gegen die „Polit-Kommissare“ aus. Und Falter-Chefredakteur Armin Thurnher stellte nüchtern fest: „Diese Generalsekretäre, gesetzwidrig installiert, erfreuen sich voller Weisungsbefugnis über die ihnen untergebenen Beamten.“

Kommentare (7)

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isogs
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Wie es so heißt

Tut ihr was ihr sagt, sagt ihr was ihr tut!

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ReinholdSchurz
7
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Wann ist genug?

Ich möchte mich auf diesem Weg an alle Steirer/ innen wenden um abzuschätzen wie es ausschauen würde eine neue Partei für Arbeitnehmer zu etablieren, danke.
Den die SPÖ ist nicht mehr Herr der Lage und nicht fähig die jenigen zu vertreten, mit denn 1919 alles begonnen hat.
Kommentar:

1918–1920: Sozialdemokratie
Als die nicht deutschsprachigen Nationalitäten kurz vor Kriegsende aus der Monarchie ausschieden, waren die deutschösterreichischen Sozialdemokraten die ersten, die mit einem klaren Programm vor das Volk traten und eine parlamentarische Republik anstrebten.
Grund war auch eine starke Vertretung für die Arbeitnehmer zu schaffen und das Frauen Wahlrecht voran zutreiben.
Wo ist die SPÖ heute?
Die politische Vertretung sollte aus dem Volk kommen egal was für eine Stellung der jenige inne hat um wieder ein Gleichgewicht aufzubauen gegenüber anders denkenden, es muss möglich sein eine politisches System für Arbeitnehmer zu etablieren, danke fürs lesen.

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crawler
2
5
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Vielleicht

fehlt der Partei das WIR, das früher maßgeblich war. Die Funktionäre sind von Tür zu Tür gegangen und haben sich um die Sorgen der Leute bemüht. Heutzutage muss jeder Einzelkämpfer sein. Funktionäre sieht man nur mehr vor einer Wahl. So geben halt die Leute starken Führern die Stimme. Die gibt es aber bei der SPÖ derzeit nicht. Höchstens Apparatschicks die selbst für den Untergang verantwortlich waren. Unzufriedene die auf starke Sprüche stehen, die liebäugeln mit der FPÖ, die starke Führungspersönlichkeit wurde von einer Mehrheit der Wähler die Stimme gegeben.

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Aleksandar
23
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War zu erwarten

Natürlich geht's den Grünen auch nur um Macht und Geld.

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kleinalm
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Kannst du das...

Irgendeiner ins Stammbuch schreiben?

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wollanig
12
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"Es wird mit zweierlei Maß gemessen"

Aber geh, komm ma da auch schon drauf?

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pesosope
15
45
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Was ist daran neu?

Hat irgendjemand ernsthaft gedacht, dass es unter einer anderen Farbe anders werden würde?

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