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BundesheerFür vier Milliarden mehr macht es Starlinger nicht

Verteidigungsminister Thomas Starlinger zieht seine roten Linien für eine mögliche weitere Amtszeit. Er schlägt einen freiwillig verlängerten und gut bezahlten Grundwehrdienst vor.

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Minister Thomas Starlinger
Minister Thomas Starlinger bei seinem Truppenbesuch am Westbalkan © BMLV/Pusch
 

Statt des Rückflugs im Heeresflieger vom Truppenbesuch im Kosovo und in Bosnien gab es für Verteidigungsminister Thomas Starlinger gestern eine rund zehnstündige Busfahrt nach Wien. Die derzeit einzige flugtaugliche „Hercules“-Transportmaschine blieb mit einem Defekt in Sarajevo liegen. Starlinger und seine Delegation mussten am Rollfeld wieder aus der Maschine klettern, ein fliegender Ersatz war kurzfristig nicht aufzutreiben.

Kommentare (20)

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Christianfaul
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Starlinger

Der obersten Führungsebene im Heer geht es doch nur um die fetten Gagen und das Durchsitzen bis zur letzten Dekorierung.
Längst wäre eine schlagkräftige Einsatztruppe, ein Berufsheer die Entscheidung der Zeit.
Das derzeitige System ist eine Geldvernichtungsmaschinerie nach Sissyphus Art mit der Spezies, dass das Abfluss Loch schon größer ist als
der Einfüllstutzen.

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zyni
15
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Starlinger nervt langsam

mit seinen unrealistischen Forderungen.
Hoffe er wird bald abgelöst.

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CuiBono
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Im Jänner 2013 gab es eine Volksbefragung

ob weiterhin Wehrdienstpflicht oder Berufsheer.
Die Entscheidung fiel denkbar knapp und bei mieser Beteiligung für die Beibehaltung der Wehrpflicht.

ICH habe dagegen gestimmt. Aber auch gegen ein Berufsheer.
Seit Jahrzehnten höre ich, dass das BH mehr Geld braucht und für mich steht fest, dass dieses seltsame perpetum mobile zum Behufe der Parteienfinanzierung und Goldfasanenwichtigtuerei von Anbeginn - also seit 1955 - an noch NIE auch nur annähernd in der Lage war, seinem Auftrag nach zu kommen.
Und für Kanonenfutter war ich mir als junger Mann und sind mir die jungen Österreicher heute noch immer zu schade.

2013 habe ich bereits gefordert, die kämpfende Truppe auf einen gut ausgebildeten und ausgerüsteten Kern zu reduzieren. Geldfresser wie die Luftwaffe sind zu eliminieren, die Luftüberwachung auszulagern.
Zu fördern ist der Zivil- und Katastrophenschutz in engster Zusammenarbeit mit den bestehenden Organisationen und VOR ALLEM ist der weibliche Teil der Bevölkerung einzubeziehen.

Bei allen berechtigten Emanzipationsbestrebungen ist es mir nicht erklärbar, warum bis dato die feminine Jugend nicht auch schon längst in die Pflicht(!) genommen wird.

Und ja - auf Militärblaskapellen und sonstigen fahnenschwingenden Klimbim sollte man gerne verzichten. Das ist was für Ewiggestrige, wir sollten nach vorne schauen und die wahren Herausforderungen angehen.

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KarlZoech
1
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Minister Starlinger spricht Klartext, und dafür darf man ihm innig danken.

Das Bundesheer wurde über Jahrzehnte ausgehungert, hat höchst sanierungsbedürftige Kasernen und teilweise uraltes Gerät. So geht das nicht. Entweder will man ein Heer, dann kostet das Geld. Wer meint, wir könnten ohne Landesverteidigung auskommen - dieser Meinung darf man auch sein - der soll das aber bitte klar sagen!

Ich wünsche mir, dass Minister Starlinger auch in der neuen Regierung Verteidigungsminister bleibt! Ebenso würde ich es begrüßen, bliebe Minister Peschorn im Innenministerium. Es müssen nicht immer Parteisoldaten Minister werden!

PS. "Ministrare" heißt auf Deutsch "dienen", "bedienen". Also dem Volk, dem Gemeinwohl dienen, und nicht im Parteiinteresse herrschen.

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ichbindermeinung
45
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die Bürger sollen darüber volksabstimmen

die österr. Bürger als Eigentümer u. Zahlende sollen darüber volksabstimmen, ob weitere Milliarden zum Ankauf von klimaschädlichen Kriegswaffen wie Abfangjäger/Panzer/Kanonen vom Steuergeld d. Bürger verausgabt werden dürfen od. nicht u. ob das Bundesheerbudget erhöht werden darf oder nicht; Weiters gleichzeitig auch betreffend die Einführung der Wehrpficht/Sozialpflicht f. Frauen wegen der Gleichbehandlung/Gleichstellung. Man wird sich entscheiden müssen..Milliarden vom Steuergeld für die Pflege/Pensionen/Steuerreform oder lieber fürs Bundesheer

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charlie_chester_
6
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...

Das Problem ist, dass der normale Bürger zu wenig Ahnung von der Materie hat, um hier eine rationale Entscheidung treffen zu können. Das sieht man allein an Ihrem Beitrag: Panzer wurden beim ÖBH zunehmend reduziert, da sie kaum strategischen Wert bringen, hier würde also mit Sicherheit keine massive Investition anliegen. Und „Kanonen“ werden meines Erachtens schon seit dem 1. Weltkrieg nicht mehr in der klassischen Form verwendet...

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hfg
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Mehr Soldaten weniger Generäle

Weniger Kasernen - bessere Ausrüstung
Keine oder deutlich weniger Auslandseinsätze
Mehr Katastropheneinsätze und wenn nötig Sicherheitseinsätze in Österreich - Verschrottung des alten Gerätes. Keine Jets sondern mehr Hubschrauber - Teilweise für zivile Aufgaben.
Dazu braucht man nicht mehr Geld sondern nur Umstrukturierungen. Das wäre ein modernes Heer.

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DearReaders
5
17
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Gegenrede

Wird altes Gerät verschrottet, braucht man neues als Ersatz. Mit Hubschrauber fängt man keine Passagier- oder Militärjets ab. Eine europäische Armee, die sich nicht an Auslandsmissionen beteiligt, wird jede internationale Entwicklung verschlafen und nicht ernst genommen. Katastropheneinsätze werden mehr als genug geleistet. Umstrukturierungen passieren laufend.

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Mezgolits
26
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6 Monate sinnlos

Meine Meldung: Die derzeitige: Männer-Wehr-
pflicht ist sinnlos, weil sie in unserem Rechts-
staat, wegen: B-VG: Artikel 7 = Männer-Diskri-
minierung + dem rechtswidrigen Angriff, auf
die Freiheit + Selbstbestimmung + Vermögen
von wahlberechtigten Staatsbürgern, wegen:
StGB § 3 = Notwehr: Rechtlich NICHT durch-
setzbar ist. Falls Fragen: Erfinder Mezgolits

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X22
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Starlinger rechnet beispielhaft mit 1000 Euro pro Monat: „Wenn 10.000 Rekruten freiwillig um sechs Monate verlängern, kostet das 42 Millionen Euro.“ Die Entscheidung liege bei der Politik.

Wie mint er das, 10.000 die freiwiilig um 6 Monate verlängern kosten 42 Mio, das wären 4200 pro Freiwilligen für 6 Monate oder 4200 pro Monat für einen, dies wären dann 252 Mio Euro

??

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az67
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Minister auf Zeit!

Irgendetwas hat der Hr. Minister am Wort Übergangsregierung scheinbar falsch verstanden.
Sollte mit den Einsparungen bei sich selbst anfangen da ich nicht glaube das seine Reisen um die Halbe Welt notwendig sind. Auslandseinsätze unserer Soldaten sind nicht notwendig und kann man sich sparen.
Wenn man ein paar Kasernen schliessen muss
ist das ebenso kein Problem. Viele dieser stehen so gut wie leer und werden sowieso nicht gebraucht!
Ein kleines aber Feines Bundesheer ist vollkommen ausreichend für den Einsatz in Österreich .( Katastrophenschutz, Grenzschutz sehe ich als Schwerpunkt)
Und die ganzen bevorstehenden Pensionierungen vieler Offizier und anderer sehe ich als Einsparung da der Apparat künstlich über Jahrzehnte aufgebläht wurde.
Da nächste Minister der glaubt wir sind oder brauchen eine Streitmacht!!!

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charlie_chester_
13
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...

Auslandseinsätze sind essenziell für den Fähigkeitenerhalt und die Aufrechterhaltung der Leistungsbereitschaft, insbesondere für ein neutrales Land.

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GordonKelz
29
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Das heißt, was das Heer betrifft, sind wir pleite!

Bei einem 80 jährigen überlegt man sich schon eine teure Operation zu machen, da es sich offensichtlich nicht auszahlt !
Dabei handelt es sich um das Überleben eines Menschen...Das Heer liegt am Boden und ist nicht zu retten, jeder Cent ist hinaus geschmissen..da überlegt man sich das nicht? WARUM??!
Gordon Kelz

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crawler
9
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Das Heer

mit Operationen am Menschen zu vergleichen, zeugt von reger Phantasie

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GordonKelz
12
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DIE BRAUCHT MAN ANGESICHTS...

...des Zustandes unseres Heeres!
Gordon Kelz

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georgXV
11
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unsere Zwergenarmee leistet sich 160 (mehr oder weniger) Generäle und Brigadiere !!!

Thomas Starlinger, wenigstens einer, der aus diesem Haufen heraussticht und der versucht, den momentanen Zustand unseres Bundesheeres zu verbessern.
Die meisten anderen Parteisoldaten / Zwerge sitzen nur herum und zählen die Tage bis zu ihrer überbezahlten (was war mei Leistung) Pensionierung.
Es stellt sich immer wieder die Frage: für wen oder was brauchen wir das Bundesheer ?
Diese Frage sollte ENDLICH einmal grundsätzlich geklärt werden, mit allem "Für und Wider" und den daraus folgenden Konsequenzen in beide Richtungen.
In seinem momentanen Zustand schreckt unser Bundesheer sicherlich KEINEN "Feind" ab.

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sthpa
42
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Minister

Der Herr Verteidigungsminister lässt es ganz schön krachen nutzt seinen kurzfristigen Posten der Übergangsregierung um Städteflüge zu machen bezahlt alles der Steuerzahler

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Holzerl
5
48
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Lieber sthpa,

ich möchte nicht wissen, was im Vergleich zu diesen "Städteflügen" die ständige Propaganda in den österreichischen Printmedien kostet, in der sich die Minister selbst zu ihrer, angeblich geleisteten Arbeit gratulieren.

Egal ob Katastrophe oder Landesverteidigung: Das Bundesheer ist ein wesentlicher Teil unseres Landes und daher ist nicht zu definieren und zu diskutieren - "was kostet es", sondern es ist zu definieren - welche Leistung will ich von einem Heer.
Danach ist das Bundesheer auszurichten und die Kosten vom Steuerzahler zu tragen.

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georgXV
9
31
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bitte langsam

für "Städteflüge" im Sinne von Tourismus hat gerade Thomas Starlinger sicherlich KEINE Zeit.

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gonde
10
12
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Frage: Was macht ein Kurzzeitminister in Mali?

Der nächste steht schon in den Startlöchern und muß dannn womöglich alles umkrempeln.

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