Als Reaktion auf das islamistische Attentat von Villach kündigte Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) als Sofortmaßnahme eine „anlasslose Massenüberprüfung“ bestimmter Zielgruppen an. Zudem pochte Karner einmal mehr auf die Möglichkeit, digitale Messenger-Dienste zu überwachen. Darüber wird in Österreich schon lange ergebnislos diskutiert: Die Bundes-SPÖ unter Andreas Babler stand dem Ansinnen zuletzt offener, aber mit Verweis auf eine verfassungskonforme Lösung gegenüber, die FPÖ, Grüne und Datenschützer lehnen das Vorhaben vorwiegend ab.
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