Der Tod eines Trägers am K2, dem mit 8611 Metern zweithöchsten Berg der Welt, Ende Juli hat für einen Aufschrei gesorgt. Der Mann soll abgestürzt, aber noch am Leben gewesen sein, als nichtsdestotrotz rund 70 Alpinisten beim Auf- und Abstieg über den leblosen Körper oder knapp daran vorbeigingen – wir haben hier darüber berichtet. Die Vorgänge sollen nun von einer Kommission untersucht werden. Bergsteigerikone Reinhold Messner übte im APA-Gespräch harte Kritik: "Solidarität ist einem Egoismus gewichen."
Tod von Höhenträger am K2
Reinhold Messner: "Solidarität ist Egoismus gewichen"
Bergsteigerlegende Reinhold Messner zeigt sich ob der Schilderungen vom K2, wo ein Höhenträger verstorben ist, kaum überrascht. Man könne den K2 mittlerweile wie im Reisebüro buchen, das Verantwortungsgefühl sei komplett verloren gegangen.
© APA/AFP/Montage