Das nach einigen Wochen Verzögerung bekannt gewordene Drama um einen toten Hochträger auf dem K2 hat mediale Wellen geschlagen, die jetzt Pakistans Behörden erreicht haben. Das Tourismusministerium hat eine Kommission einberufen, die die Vorgänge auf dem zweithöchsten Berg der Welt untersuchen soll. Es geht um die genauen Verhältnisse, die am Unfalltag in der Todeszone geherrscht haben, und um die unterlassene Hilfeleistung.
Tiroler Bergsteiger berichtet
Hochträger starb auf dem K2: "Die haben ihn dort oben verrecken lassen"
Rund 70 Alpinisten stiegen auf dem K2 über den leblosen Körper eines Hochträgers, der aber womöglich noch am Leben war. Nun ermitteln die Behörden. Der Tiroler Willi Steindl war an dem Tag auf dem K2, bekam die Folgen der Tragödie mit und besuchte auch die Familie des Verstorbenen.
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