Konversionstherapien sind in Österreich nach wie vor erlaubt. Mit dem Beginn des morgigen Pride-Monats rückt die Debatte um die vermeintlichen Umpolungstherapien bei queeren Personen wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Oppositionsparteien drängen auf ein Gesetz. Darunter Yannick Shetty, LGBTIQ-Sprecher der Neos. Gefordert wird ein "Verbot von Homoheilungen", diese würden häufig in einem "nicht therapeutischen Kontext" stattfinden, vorrangig in "klerikalen, erzkonservativen Familiencamps", heißt es. Auch die SPÖ fordert "endlich Bewegung beim ausstehenden Gesetz zum Verbot von Konversionstherapien und dem Schutz intergeschlechtlicher Kinder und Jugendlicher".