Zu SilvesterInfektionen steigen weiter: 3624 neue Fälle, 32 Tote

Wieder hohe Zahl an Todesfällen innerhalb von 24 Stunden. Zahl der Coronapatienten in den Spitälern geht jedoch zurück.

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© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Am Silvestertag (Stand: 9.30 Uhr) sind in Österreich im 24-Stunden-Vergleich 3624 Neuinfektionen gemeldet worden. Vor einer Woche waren es noch 2374. Der Wert liegt zugleich über dem Schnitt der vergangenen sieben Tage (2.553). Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug 200 Fälle auf 100.000 Einwohner.

Zudem wurden 32 weitere Todesfälle registriert. Die Auslastung auf den Corona-Normalstationen der Spitäler ging um 42 Plätzen zurück, auf den Intensivstationen um 14 Plätze. Im Krankenhaus lagen am Freitag 1.065 Personen, 331 davon auf Intensivstationen.

Mit Freitag gab es in Österreich 30.177 aktive Corona-Fälle. Die mit Abstand meisten Neuinfektionen gab es in den letzten 24 Stunden in Wien, gefolgt von Niederösterreich und Tirol.

Neuinfektionen nach Bundesländern

Burgenland: 61
Kärnten: 157
Niederösterreich: 587
Oberösterreich: 474
Salzburg: 341
Steiermark: 273
Tirol: 521
Vorarlberg: 214
Wien: 996

Bisher gab es in Österreich 1.278.619 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (31. Dezember, 9:30 Uhr) sind österreichweit 13.733 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 1.234.709 wieder genesen.

Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 574.399 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet. Davon waren 460.451 aussagekräftige PCR-Tests, deren Positiv-Rate betrug 0,8 Prozent. Dieser 24-Stunden-Wert liegt über dem Schnitt der vergangenen Woche (durchschnittlich 0,4 Prozent der PCR-Tests positiv).

34.640 Impfungen sind am Donnerstag durchgeführt worden. Davon waren 3.521 Erststiche (10,16 Prozent). Diese Zahl liegt über dem Sieben-Tage-Schnitt von 3.139. 11.247 Impfungen waren Zweitstiche. Das ist im Sieben-Tage-Schnitt (9.475) überdurchschnittlich. 19.872 Drittstiche am Donnerstag sind 57,37 Prozent aller durchgeführten Impfungen (Sieben-Tage-Schnitt: 18.300). Laut den Daten des E-Impfpasses verfügen 6.323.812 Menschen und somit 70,8 Prozent der Österreicher über einen gültigen Impfschutz.

Kommentare (10)
mahue
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Manfred Hütter, 9330 Althofen: Nachrechnen der Zahlen des Berichtes verwirrt

Wie sagen unsere "Kärntner Kinder" beim Brauch des unschuldigen Kindertages am 28.12.: „Schapp Schapp frisch und g´sund, lång lebn, g´sund bleibn und a glücklichs neigs Joa, nit klunzn, nit klågn, bis i wieda kum schlågn“. Sollten wir Erwachsene auch zu Herzen nehmen und Impfen gehen.

VH7F
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95% der Omikron Fälle laut RKI mehrfach geimpft?

Eine Pandemie der Geimpften?

Mein Graz
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@VH7F

"Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung durch COVID-19 für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein. Ursächlich hierfür ist das Auftreten und die rasante Verbreitung der Omikronvariante, die sich nach derzeitigem Kenntnisstand (aus anderen Ländern) deutlich schneller und effektiver verbreitet als die bisherigen Virusvarianten. Dadurch ist mit einer schlagartigen Erhöhung der Infektionsfälle zu rechnen und es kann zu einer schnellen Überlastung des Gesundheitssystems und ggf. weiterer Versorgungsbereiche kommen. Die Infektionsgefährdung wird für die Gruppe der Ungeimpften als sehr hoch, für die Gruppen der Genesen und Geimpften mit
Grundimmunisierung (zweimalige Impfung) als hoch und für die Gruppe der Geimpften mit Auffrischimpfung (dreimalige Impfung) als moderat eingeschätzt."

Mein Graz
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@VH7F

Ach ja, zur Berechnung:
Nur zu einem Teil der gemeldeten Fälle sind Daten bekannt. Von einigen Medien wird dieses Faktum wohlweislich verschwiegen, und aus der Gesamtzahl gleich einmal eine Prozentzahl errechnet, die sich dann in den ach so sozialen Medien rasend verbreitet.

Wer nicht selbst den Bericht liest bzw. nicht rechnen kann, der glaubt es halt - oder muss es glauben.

SoundofThunder
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🤔

BlaBlaBlaBlaBlaBlaBla……

CloneOne
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Die Spitalszahlen sinken weiter

trotz steigender Infektionszahlen.. Bin zwar kein Experte, aber ich schliesse mal daraus, dass wir uns zu viel Sorgen um die Omikron Variante machen. Bin gespannt ob die Intensivbettenregelung auch so schnell wieder zurückgenommen wird wie sie auch 2 Phasen übersprungen wurde.

samro
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noch nicht verstanden

nach 2 jahren pandemie dass sich das zeitverzoegert in den spitaelern zeigt?

Ba.Ge.
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Noch.

Meistens werden die Patienten erst mit zeitlichem Abstand zur Diagnose der Infektion hospitalisiert. Noch ist es zu früh, für solche Aussagen - aber hoffen wir das Beste.

Mein Graz
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@CloneOne

Ich hoffe, dass wir uns zu viele Sorgen gemacht haben, bin aber nicht überzeugt davon.
Denn auch wenn die Variante weniger heftig verläuft: bei wesentlich höherer Infektionsrate, also mehr Infizierten, ist es möglich, dass auch bei milderem Verlauf mehr Leute ins Krankenhaus müssen.

Dazu kommt, dass die Erkrankten bei ihrer Arbeit ausfallen, und das könnte wiederum Auswirkungen auf die Aufrechterhaltung der Versorgung sowie auf die Infrastruktur haben.

Stony8762
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Mein Graz

Richtig! Fabriken können die Produktion nicht mehr aufrechterhalten, Spediteure etc. können ohne LKW-Fahrer nicht liefern, Geschäfte bleiben leer. Auch Gasthäuser müssen schliessen, wenn das letzte Bier versoffen ist!
Dann steht selbst ohne Lockdown alles still!