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Die Rückkehr der Raubtiere"Der Schutz des Menschen hat Vorrang"

Das „Österreichzentrum Bär, Wolf, Luchs“ hat den 2012 erstellten Wolfsmanagementplan überarbeitet und an die jüngsten Entwicklungen angepasst. An erster Stelle steht dabei die Sicherheit des Menschen. Die Umsetzung liegt jetzt bei den Ländern.

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© AFP
 

Drei Gailtaler Bauern haben am 12. Juni ihre 220 Schafe auf die Kirchbacher Wipfelalm aufgetrieben - in der Hoffnung auf einen ruhigen Almsommer. Das Fazit ist mehr als ernüchternd und macht die Bauern zornig: Vom 19. auf 20. Juni wurden im Gipfelbereich drei Mutterschafe und vier Lämmer und in der Nacht auf Dienstag zwei weitere Mutterschafe von einem größeren Raubwild gerissen. Ein schwer verletztes Lamm musste notgeschlachtet werden. Die Qualen dieser Tiere müssen unbeschreiblich gewesen sein. „Dabei waren wir letzte Nacht sogar bei den Tieren am Berg“, sagt einer der Schafbauern. Doch alle Aufmerksamkeit war vergebens, das Beutetier habe im Morgengrauen bei scharfem Wind und im Schutz von Nebelschwaden die Angriffe gestartet.

Kommentare (4)
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lucas200497
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Natur

Ich finde es heuchlerisch wenn man im Tourismus und sonst überall herumjauchzt dass wir eine intakte Natur hätten
So lange es keine Raubtiere gibt ist dies nicht der Fall
Also
Siedelt endlich wieder Wölfe Luchse und Braunbären an

Flogerl
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Natürlich leiden Tiere, die von ....

Räubern gerissen werden. Das nennt man NATUR ! Nur der Mensch quält seine Tiere unnötig. Das nennt man GRAUSAMKEIT !

Sam125
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Natürlich leiden Tiere, die von Räubern gerissen werden!Es ist traurig zu sehen

wie dumm und engstirnig die Leute sind,die sich überhaupt keine Gedanken darüber machen,was zB in einer Schafherde geschieht,wenn der WOLF einfällt!Noch schlimmer ist es für die Tiere wenn sie dem nichteinmal davonlaufen können und die Wölfe in ihrer MORDLUST nicht NUR 1 Tier reißen,dass sie zu leben bräuchten,NEIN sie reißen soviele Tiere wie sie aufeinmal anfallen können und lassen Sie einfach sterbend liegen und die Wölfe nehmen in ihrer Mordlust KEINE Rücksicht auf Kälber,trächige Tiere oder Muttertiere und sie lassen die verletzten Tiere einfach mitten unter der Herde liegen!Ja, natürlich leiden die Tiere,wenn sie vom Wolf gerissenen werden,doch was ist schon dabei,es sind ja eh nur Tiere oder?Und die Bauern sollen eine Ruhe geben,sie bekommen ja Geld für gerissene Tiere,oder wie soll ich SIE sonst verstehen?Ist es euch lieber,wenn die Bauern zur STALLHALTUNG zurückkehren und auch die Almen aufgegeben müssen?Wer pflegt dann die Almen?

Mein Graz
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@Sam125

Auszug von wwf:

"Wölfe töten nicht aus reiner Mordlust. Tötungen mehrerer Tiere auf einmal sind extrem selten. Das kommt dann vor, wenn die Beutetiere nicht flüchten. Diese Strategie verfolgen zum Beispiel Schafe, die bei Gefahr in eine dichte Gruppe bilden und an Ort und Stelle zu bleiben, oder durch einen Zaun am Flüchten gehindert werden. Gewohnt an flüchtende Wildtiere und Nahrungsknappheit in der Natur, töten Wölfe dann mehr Schafe, als sie auf einmal fressen können."

Und weil du anprangerst, dass Wölfe verletzte Tiere "einfach liegen lassen", was stellst du dir vor, wie Natur funktioniert?