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Wegen Wiederbetätigung Hund zeigte auf Kommando den "Hitlergruß": Herrchen verurteilt

Ein Niederösterreicher und sein Sohn sollen den Hund dazu abgerichtet haben. Jetzt saßen sie in St. Pölten auf der Richterbank, aber nicht nur deswegen: Sie hatten auch eine Sammlung verbotener Nazi-Gegenstände zuhause.

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Ein Jahr Haft für den Vater (68), 15 Monate bedingt für den Sohn (42): So endete in St. Pölten ein Prozess wegen Wiederbetätigung. Dabei ging es um per Whatsapp verschickte Hitlerbilder und Sprüche, SS-Dolche, Hakenkreuzschilder und dergleichen, die von der Polizei bei einer Hausdurchsuchung gefunden wurde - und eben auch um den Hund des 68-Jährigen.

Dieser soll auf Kommando "Wie macht der Adi?" seine rechte Pfote gehoben haben, berichtet "Heute". Ein Bekannter soll die beiden Niederösterreicher verraten haben, er erzählte auch beim Prozess vom abgerichteten "Nazi-Hund". Bei der anschließenden Hausdurchsuchung grüßte nicht nur der Hund, auch sein Herrchen soll die Polizisten mit "Heil Hitler" empfangen haben.

"Wir sind keine Nazis", rechtfertigten sich die Angeklagten vor Gericht. Schuldsprüche gab es dennoch.

Kommentare (2)
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future4you
6
20
Lesenswert?

Arme Genossen,

die in ihrem Leben nichts auf die Reihe bringen konnten und einen Massenmörder huldigen.

paulrandig
4
23
Lesenswert?

Vor 76 Jahren...

...haben sich solche Typen noch freiwillig selbst nach Argentinien ausgebürgert. Wir sollten ihnen hier und heute zumindest für zehn Jahre das Wahlrecht nehmen.