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WienTrafikantin schwebt nach Brandanschlag noch immer in Lebengefahr

Gegen Tatverdächtigen wurde Antrag auf U-Haft eingebracht.

© APA/HANS KLAUS TECHT
 

Die 35-jährige Trafikantin, auf die ihr Ex-Partner am Freitag in Wien einen Brandanschlag verübt haben dürfte, schwebt weiter in Lebensgefahr, wie es am Montag über den Zustand der Schwerverletzten hieß. Die Staatsanwaltschaft Wien hat indes U-Haft-Antrag gegen den 47-jährigen Mann - einen österreichischen Staatsbürger mit ägyptischen Wurzeln, eingebracht. Darüber soll nun bis am Dienstagvormittag entschieden werden - was allerdings eine reine Formalität ist.

Der Verdächtige soll am Freitag um die Mittagszeit in die Trafik in der Nußdorfer Straße am Alsergrund gekommen sein. Was dann geschah, schilderte die Frau noch am Tatort Polizisten, ehe sie mit schwersten Brandverletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde: Ihr Ex-Partner habe sie angegriffen und angezündet, danach habe er die Tür des Geschäfts versperrt und sei davongelaufen.

Anrainer und Passanten bemerkten dann den Rauch aus der Trafik: Mit Hilfe eines Einkaufwagens zertrümmerten sie die Scheibe der Eingangstüre, um die 35-Jährige zu bergen. Auf der Straße befand sich zufällig ein Wagen des Samariterbundes, die Sanitäter löschten die in Flammen stehende Frau mit Decken.

Mit einer Großfahndung wurde nach dem 47-Jährigen gesucht. Schließlich meldete er sich am Freitag kurz nach 17.00 Uhr am Polizeinotruf und gab seinen Standort bekannt. Der 47-jährige Verdächtige wurde am Wochenende in eine Justizanstalt eingeliefert. Er hat laut Polizei die Tat grundsätzlich gestanden, bestreitet aber eine Tötungsabsicht.

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