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Ende der Vollspaltenböden?Gespräche über Verbesserungen in der Schweinehaltung

Minister Anschober traf Experten der Veterinärmedizinischen Universität.

ARCHIVBILD/THEMENBILD: MANGELWARE BIOSCHWEIN
© APA/HELMUT FOHRINGER
 

Gesundheits- und Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) ist am Freitag zu Gesprächen mit Experten der Veterinärmedizinischen Universität zusammengetroffen, bei denen es unter anderem um Verbesserungen in der Schweinehaltung ging. So diskutierte der Ressortchef mit Johannes Baumgartner, Professor am Institut für Tierschutzwissenschaften und Tierhaltung, die neuesten Erkenntnisse in diesem Bereich.

"Diese Informationen sind besonders wichtig, da wir aktuell eine Verbesserung der Schweinehaltung prüfen. Ich bin davon überzeugt, dass es auch für Schweinebäuerinnen und -bauern sinnvoll ist, sich schrittweise von den EU-Mindeststandards abzuheben. Beispielsweise - wo noch praktiziert - ein Ende der Vollspaltenböden, der betäubungslosen Kastration von Ferkeln oder auch des Einsatzes von Gentech-Futtermitteln. Das entspricht auch der Erwartung der Konsumentinnen und Konsumenten", resümierte Anschober.

Reduktion des Antibiotikaeinsatzes

Ein weiteres Thema des Besuchs war die Kooperation zwischen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), der Universität und dem Ministerium: Unter dem Namen "VetAustria" werden gemeinsame Strategien zur Reduktion des Antibiotikaeinsatzes in der Nutztierpraxis und Bewertungen von Bedrohungsszenarien durch Seuchen entwickelt sowie Rückschlüsse auf das Tierwohl durch Evaluierung von amtlichen Kontrollen gezogen.

Kommentare (6)

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Shiba1
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Und wieder einmal

zum wievielten Mal eigentlich, wird nur diskutiert. Herauskommen wird nix. Alles leere Kilometer.

Pelikan22
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Da muss der Anschober her?

Der Herr LR Seitinger hat wahrscheinlich keine Kompetenzen. Is leider zu schwach bei dem Miniverdienst!

hbratschi
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wie mit den...

...sprichwörtlich "armen schweinen" umgegangen wird, ist erstens eine "sauerei" und zweitens nicht notwendig. wenn sich die supermarktketten wöchentlich mit fleischdumpingpreisen übertreffen, dann ist es kein wunder, wenn die tiere (aber auch die bauern) darunter zu leiden haben. aber offenbar ist es den konsumenten nicht mehr beswusst, dass das fleich im supermarktregal einst ein leidensfähiges lebewesen war, oder (noch schlimmer) es ist ihnen schlicht egal...

Guccighost
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8
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ja und die Hofer Werbung

zeigt den typischen dicken Österreicher wie er vor Freude tanzt
weil er billig Lebensmittel bekommt
also was soll sich da schon ändern

Plantago
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und das "Ja, natürlich"-Schweinderl ist besser?

Es wird als Spanferkel auf dem Grill enden.

Pelikan22
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Alle Ehre!

Der Kommentar bricht eine Lanze für den Tierschutz! Das ist relativ selten!