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Gewalt und Kummer Kinder waren die Leidtragenden des Lockdowns

Vor allem Kinder und Jugendliche waren oft Leidtragende des Lockdowns: häusliche Gewalt, Anstieg der Anrufe bei Sorgenhotlines als Folge.

THEMENBILD: GEWALT AN KINDERN / KINDESMISSHANDLUNG / INZEST-FALL
Sujetbild © APA
 

Was für viele als bereichernde Zeit mit der Familie wahrgenommen wurde, hat in manchen Familien eine ohnehin schwierige Situation noch verstärkt. Besonders erschreckend sind die Zahlen aus Oberösterreich. Während des Lockdowns wurden deutlich mehr Kinder Opfer von häuslicher Gewalt als im Vergleichszeitraum im Jahr davor. Auch insgesamt stieg die Zahl der Polizeieinsätze in Oberösterreich wegen häuslicher Gewalt. So wurden 64 Fälle dem Gewaltschutzzentrum zugewiesen, wo ein Elternteil gegen den Nachwuchs rabiat geworden ist, im gleichen Zeitraum 2019 waren es 26. Insgesamt sind vom 15. März bis 3. Mai die polizeilichen Einsätze im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent auf 228 gestiegen. Auffällig viele Minderjährige suchten Hilfe und Schutz bei der Einrichtung. Deren Zahl ist vom 15. März bis 30. Juni im Vergleich zum Vorjahr um 83 Prozent auf 125 gestiegen.

Kommentare (3)

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Patriot
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Kinder sind immer die Leidtragenden, wenn sie unfähige Eltern haben!

Und leider sind die gar nicht selten!

GordonKelz
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Nicht gerade ein erfreuliches Zeichen...

...wie es in manchen Familien zugeht! Erklärt auch gleichzeitig das ansteigen der Drogensucht! Ein Kreis der durchbrochen werden muss.
Gordon Kelz

Patriot
1
3
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@GordonKelz: Und wie soll der Kreis durchbrochen werden?

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