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Nach Abschussbewilligung Wie sollen wir mit Wölfen in Österreich umgehen?

Die Bewilligung für den Abschuss eines Wolfes in Salzburg lässt die Diskussion rund um Wölfe einmal mehr aufflammen.

Er ist gekommen, um zu bleiben
Er ist gekommen, um zu bleiben © APA/HANS KLAUS TECHT
 

Rund 140 Jahre war der Wolf aus Österreich verschwunden. Seit einigen Jahren ist er zurück und sorgt für hitzige Diskussionen. Einmal mehr, seit es eine – noch nicht rechtskräftige – Bewilligung für den Abschuss eines Wolfes der BH St. Johann im Pongau gibt. Den Antrag zum Töten des Wolfes hat die Agrargemeinschaft Tofernalm in Großarl vor rund einem Jahr gestellt. Damals waren binnen wenigen Wochen 24 Schafe gerissen worden, vier weitere wurden verletzt, elf vermisst.

Kommentare (16)

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beneathome
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Menschenwelt

In unsere Menschenwelt passen eben nur Rindvieher und Mastschweine. Alles andere stört. Also am besten alles abschießen. Das könnte man doch auch als Touristenattraktion verkaufen. Und die nächste geförderte Seilbahn wird eh schon gebaut. Super!

oekoLogisch
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@flogerl

Bei Verhärtung der Fronten wird das alte Gesetz.: Aug um Aug, Zahn um Zahn zur Anwendung kommen! Meine Aufforderung war, falls flogerl und andere auch zwischen den Zeilen lesen können : gehen Sie endlich auf die Bauern zu, reden Sie mit ihnen, und vor allem, helfen Sie ihnen. Letzteres können Sie auch beim Einkaufen tun! Und die Unwahrheiten bezüglich der Förderung lassen Sie gefälligst liegen! Wir Bauern stehen am Abgrund, die Bevölkerung will billigst essen, damit sie sich alles andere leisten kann. Also steht uns eine Förderung zu, oder ist es in Ihrem Sinne, dass Sie in einem Land leben, wo es nur mehr Wald und Wildnis und vielleicht viele Wölfe gibt? Und Ihr Essen kaufen Sie von dort, wo Regenwald gerodet wird und die Bevölkerung ausgebeutet wird?

GordonKelz
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Die meisten Eingriffe des Menschen...

...in die Tierwelt endet in einem Desaster !
Gordon

Haheande
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Hausverstand

Solange es bei uns keinen Hausverstand gibt erübrigt sich leider jede fachliche Diskussion. Mitreden dürften nur jene, die wirklich davon betroffen sind. Keinem Land Bewohner würde es einfallen sich in städtische Angelegenheiten einzumischen. Darum sollte jeder den Mist vor der eigenen Tür behandeln...

Flogerl
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Nur jene , die betroffen sind ?

Verstehe. Nun dann die Fragen an Sie: Wieviele Ihrer Tiere wurden bereits vom Wolf oder gar Bären gerissen ?

Flogerl
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Eben.

Es war zu erwarten, dass keine Antwort kommt. Also bist halt auch einer, der nicht mitreden darf ! Lt. deiner Definition.

oekoLogisch
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Vom Bürotisch in der Stadt

groß aufsprechen, die neue Form der Anarchie! Wollen Sie tatsächlich den Wolf haben, dann bewegen Sie sich endlich aufs Land. Stellen Sie die Zäune auf und warten Sie sie. Oder hüten Sie das Vieh mit den vielgepriesenen Herdeschutzhunden. Worauf warten Sie noch!

oekoLogisch
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Hab

Ich da manchen auf den Schlips getreten, bei den Daumen runter. War durchaus beabsichtigt!

Flogerl
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Hmmm.....

Ich glaube eher, die Daumen runter entspringen nicht dem Befinden der Leser, sondern dem hochgeistigen Inhalt Ihres Beitrages, dem sicher nicht alle folgen konnten !

Landbomeranze
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Ökologisch hat Recht.

Da spucken selbsternannte Wolfsexperten große Töne und die Medien hängen an ihren Lippen. Pichler muss die Wölfer verteidigen, schließlich reißt der WWF mit Wolfspatenschaften, die er von gutgläubigen Mutterln kassiert ein gutes Geld. Kotrschal erzählt den Bauern, dass ein 1.20 bis 1,30 hoher Elektrozaun reicht um ihre Tiere vor dem Wolf zu schützen, der wöchentlich freigemäht werden muß, damit der Strom nicht in den Bodenabfließt. Ein halbwegs trainierter Dackerl überspringt einen solchen. Ich frage mich auch weshalb dann Kotrschal seine Zoowölfe hinter einem 4 m hohen Gitterzaun hält, der zudem 1m tief eingegraben ist. Ah, schaut vielleicht besser aus. Kotrschal kann mit seinen Wölfen ja vorzeigen, wie er sie hinter einem 1,20 m hohen Zaun hält.

Plantago
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Raubtiere schützen

und Weidetiere zerreißen lassen, - "ganz tolle Politik".

unfassbar
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so ist es...

...da bleibt jeglicher Hausverstand auf der Strecke...
leider !

Guccighost
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soll der Staat

dafür zahlen

crawler
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Die Bauern

sind ja auch Unternehmer. Also sollte ihnen der Staat genau so wie anderen Unternehmen unter die Arme greifen und Sicherungsmaßnahmen gegen Wolf und Bär entsprechend finanzieren. Bei den meisten Bauern steht nicht einmal das Gewinndenken im Sinne von Unternehmen im Vordergrund, sondern einfach der Erhalt des eigenen Betriebes. Der Großteil könnte ohne Nebenerwerb garnicht überleben. Vielleicht könnte man ja die Tierschützer (die ja sonst auch immer gute Vorschläge für Weideviehbesitzer haben) auch einmal dazu animieren selbst Hand anzulegen um auch den Unterschied zwischen Theorie und Praxis kennen zu lernen.

Flogerl
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Noch mehr Finanzmittel, noch mehr Förderung ????

Ihnen ist aber schon bekannt, dass 70 % der EU-Mittel, die Österreich bekommt allein in die Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung gehen ? Oder das Förderungen der öffentlichen Hand im Schnitt zwei Drittel der Einkommen der Bauern ausmachen ? Oder das die Landwirtschaft überhaupt der größte Posten im EU-Budget ist ? Immerhin bekamen unsere Bauern im Jahre 2016 (als Beispiel) zwischen 5.200 und 36.800 Euro von der öffentlichen Hand.

Und Sie wollen noch MEHR ??? Scherzerl oder ?

Landbomeranze
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Ihnen ist aber schon bekannt, dass die Landwirtschaft

der einzige Sektor in der EU ist, bei dem Brüssel und alleine Brüssel bestimmt, wo es lang geht. Kein anderer Wirtschaftsbereich wird zu 100% von Brüssel aus dirigiert. Vor dem EU-Beitritt erhielten die Bauern einen Milchpreis von 6,50 Schilling. Heute, 25 Jahre später, erhalten sie (noch immer) lumpige 40 Cent brutto und das bei zwischenzeitlich immens gestiegenen Produktionsmittelpreisen. Vollkommen gleich ist es bei den anderen Produktpreisen. Für die massive Preisreduktion erhielten die Bauern beim Beitritt die von ihnen angesprochenen Ausgleichszahlungen, die heute aber an eine Unzahl von ökologischen Auflagen gebunden sind. Werden die nicht eingehalten, gibt es nichts. Wird nicht jede Bewirrtschaftungsmaßnahme penibel aufgezeichnet, gibt es auch nichts. Dieses Affentheater sollte man mit anderen Wirtschaftsbereichen, die alle nicht von Brüssel aus gesteuert werden, aufführen. Da würden 80% nach China, Indien oder sonst wohin abwandern, jedenfalls nicht mehr in der EU produzieren. Die Bauern können ihren Boden leider nicht mitnehmen, sonst wären sie auch längst abgehauen.