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SteiermarkTrauer um einen großen Seelsorger: Altbischof Johann Weber ist tot

Johann Weber, einstiger Oberhirte der Steiermark, wurde seit Tagen im Krankenhaus betreut. Kirchenvertreter und Politik zeigen sich tief betroffen vom Ableben des "Bischofs der Herzen".

Volksbischof: Bischof Johann Weber wurde 1969 von Papst Paul VI. zum steirischen Diözesanbischof berufen © 
 

Vor wenigen Wochen erst, am 26. April, durfte Altbischof Johann Weber seinen 93. Geburtstag feiern. Der langjährige Grazer Diözesanbischof und frühere Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz ist in der Nacht auf Samstag im 94. Lebensjahr in Graz verstorben, wie die Diözese mitteilte. Weber hatte sich seit Mittwoch auf der Intensivstation des LKH Graz befunden. Politik und Kirchenvertreter zeigen sich tief betroffen vom Ableben.

Kommentare (19)

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gb355
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na ja..

.....wenn jemand Frieden stiftet und sich für
Gott und die Welt einsetzt, gebührt ihm
eine Hochachtung über den Tod hinaus.
Sogar jeder Covid Verstorbene wurde mit seinem Geburtsjahrgang erwähnt. Das ist auch nicht alltäglich!

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GordonKelz
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Immer traurig....

...wenn ein Mensch stirbt! In Österreich sterben laut Statistik pro Tag rund 220 Personen, da waren sicher mehr als dieser Bedauernswerte, besondere Menschen...
Sich einen auszusuchen und als besonderen
hervorzuheben finde ich nicht in Ordnung!
Gordon Kelz

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feringo
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@GordonKelz : Leistung wird beachtet

In der Tat ist jeder Mensch etwas besonderes, einmaliges. Die Wirkungen eines Menschen während seines Lebens sind aber das, was das Beachtenswerte aus macht. In diesem Sinne sind der Mensch selbst und seine Leistungen zwei verschiedene Dinge.

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crawler
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Man muss sich

eben mit der Vita des Verstorbenen befassen um zu verstehen warum gerade er besonders hervorgehoben wird.

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GordonKelz
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Jeder Mensch ist etwas besonderes, warum

dies bei manchen nur Priester und Bischöfe sind, ist nicht erklärbar!
Gordon

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jg4186
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Besonderes

Er war etwas Besonderes, er war ein Besonderer!
Wie heißt es so schön: Neid muss man sich auch erst verdienen.

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cockpit
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Warum wird einem sofort Neid unterstellt,

wenn man gewisse Sachen kritisch hinterfragt? Es war auch schließlich sein Beruf!

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zweigerl
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Geerdet

Auch als jemand, der als Taufscheinchrist die Kirchenszene nur aus dem Augenwinkel beobachtete, fand ich diesen geerdeten Bischof beachtlich. Das war dann doch etwas anderes als die bekicherte Zeremonialität der "Schoiswohl"-Ära, die noch diese ganze abgehobene Sakralität der dreißiger Jahre mitgeschleppt hat.

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piccologiornale
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Ein Mann des Dialogs,

der Toleranz und der besonderen Menschennähe. Seine Freude und Herzlichkeit waren genau so ansteckend wie seine stets ruhig gewählten und versöhnlichen Worte. Es gilt nun Abschied nehmen und Danke zu sagen in der Hoffnung auf ein Wiedersehen.
Ruhe sanft und in Frieden!

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angela67
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Ein Vorbild ...

... an Menschlichkeit ist „heimgegangenen“.
Ich erinnere mich an den Augenblick, als ich vor Jahrzehnten aus seinen Händen die Missio Canonica empfang. Mit viel Herzlichkeit, Ermunterung und Vertrauensvorschuss hat er dies getan. Diese besondere Geste werde ich nie vergessen und hat mir auch immer wieder Mut gemacht.
Nun ist er geborgen im ewigen Daseinsgrund.
Danke für Dein Wirken in der Steiermark! 🌹

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enits
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Ein großer Verlust

Ein großer Seelsorger mit Herz. Ein glaubwürdiger Katholik mit der Nähe zum Volk. Er tat sich stets schwer mit der politischen und konservativen Linie der römisch katholischen Kirche. Die Nähe zum „normalen“ Gläubigen lag im am Herzen. Ein großer Verlust.

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jg4186
2
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Vergelt's Gott!

Danke und Vergelt's Gott, Bischof Johannes. Viele im Land verdanken ihm sehr, sehr viel. Ich denke an viele Begegnungen, Gespräche, Predigten. Er hat gelebt, was er verkündet hat, immer herzlich, immer offen für die Menschen und ihr Leben. Das wird bleiben, tief in unseren Herzen, tief im Leben der Steiermark. RIP

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feringo
2
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Eine Verbeugung

Herr Bischof Weber, Ihr Körper ist wieder im Schoß des Universums.
Ihr pastorales Wirken bleibt hier bei uns.
Besonnenheit, Menschlichkeit und Praxisnähe sind mit Ihrer Person verbunden.

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masterchristl
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Altbischof schwer erkrankt

Es war im Jahr 1958. Ich war als Schwesternschülerin einer Schuloberin ausgeliefert, von der man sich erzählte, sie sei im Krieg im Range eines Gauleiters gewesen.
Bischof Weber half mir, zu einer anderen Schwesternschaft zu kommen und so konnte ich meine Schwesternschulzeit beenden und, da er auch KAJ-Seelsorger war und mir eine völlig neue Welt - voll Empathie und Freude - zeigte, ein erfülltes und glückliches Leben führen.
Es wird wohl viele Frauen und Männer geben, denen Bischof Weber im Laufe seinen Lebens geholfen hat.
Gott möge ihm ein friedvolles Ende schenken.

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contax
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Baldige Besserung...

... für einen der besten steirischen Bischöfe. Übrigens in frühen Zeiten Kaplan in Kapfenberg. Schöne Erinnerungen.

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eisenwillibald
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Segen

Lieber Bischof Johannes, viel Segen für dich aus Seckau😢🙏🙏🙏

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ma12
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OMG

Baldige Besserung Herr Bischof. Sie waren noch ein menschlicher Oberhirte.

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reschal
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"noch"

Ja er war ein menschlicher Bischof. Gleichzeitig ist das "noch" in ihrem Beitrag äußerst suggestiv u m.E. unnötig.

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Pelikan22
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Er war ....

Bischof war er - Priester wird er immer bleiben! Alles Gute!

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