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Ankunft am Montag Erster Pflege-Sonderzug aus Rumänien nach Wien unterwegs

Knapp 80 Betreuerinnen und Betreuer nach Angaben des rumänischen Transportministers an Bord.

© AP
 

Der erste Sonderzug mit rumänischem Pflegepersonal ist am Sonntagabend aus der westrumänischen Stadt Timisoara (Temesvar) kurz nach 21.00 Uhr Ortszeit (20.00 Uhr MESZ) in Richtung Wien losgefahren. Wie der rumänischen Transportminister Lucian Bode (Liberale Partei/PNL) am Sonntagabend erklärte, befanden sich knapp 80 rumänische Pflegerinnen und Pfleger an Bord des Nachtzuges.

Ihre Ankunft ist am Montag in der Früh am Bahnhof des Flughafens Wien-Schwechat geplant. Sie alle seien unter Einhaltung strikter Schutzvorkehrungen angereist und an Bord des Zuges gegangen., hieß es. Bode hatte erst jüngst per Ministerverordnung grünes Licht für den in Absprache mit den österreichischen Behörden erfolgenden Sondertransport gegeben.

Nach Angaben von Delia Lup vom Personalvermittlungsunternehmens Europajob ist dieses Pflegepersonal für Wien, Niederösterreich und das Burgenland vorgesehen. Ein zweiter Sonderzug mit Betreuern für Oberösterreich, Kärnten, Salzburg, die Steiermark, Vorarlberg und Tirol sei für den 13. Mai geplant. Der Personalvermittlerin zufolge verfügen alle Reisenden über eine gültige Gewerbeberechtigung, da "Österreich die Einreise von Personen, die diese Tätigkeit erst jetzt aufnehmen wollen, nicht gestattet".

Die rumänische Eisenbahn CFR teilte ihrerseits in einer Presseaussendung mit, dass sie fünf der insgesamt zehn Liegewagen der heutigen Bahngarnitur stellt, in den kommenden Tagen und Wochen seien vorerst weitere sechs Korridorzüge vorgesehen: am 12. (Wien-Timisoara) und 13. Mai (Timisoara-Wien) sowie weitere Verbindungen am 17, 20., 24. und 27. Mai.

Corona-Kontrollen

Am Hauptbahnhof von Timisoara waren die ersten Pflegerinnen bereits Sonntagnachmittag eingetroffen, um zunächst von Beamten des lokalen Gesundheitsamtes ersten Corona-Kontrollen unterzogen zu werden. Tumultartige Zustände wie etwa vor knapp einem Monat am Flughafen Cluj (Klausenburg) gab es nicht. Die Betreuerinnen und Betreuer wurden einzeln und unter strikter Wahrung der räumlichen Distanzierung in den Bahnhof geleitet. Für alle aus mehr als einem Dutzend rumänischen Landeskreisen angereisten Pflegerinnen und Pfleger galt Mundschutz- und Handschuhpflicht.

Nach der Ankunft in Wien-Schwechat wird das Pflegepersonal Montag früh zunächst in ein Hotel am Flughafen gebracht, wo es auf das neuartige Coronavirus getestet werden soll. Negativ Getestete können anschließend von den Agenturen oder Familien abgeholt werden, positiv Getestete müssen samt ihren drei Liegewagen-Insassen für 14 Tage im Hotel in Quarantäne bleiben.

Kommentare (1)

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satiricus
1
3
Lesenswert?

Da wurde tagelang doch immer von ca. 320 rumänischen Pflegerinnen gesprochen und geschrieben!

Und plötzlich kann man lesen, dass heute "knapp 80 Personen" mit dem Nacht(sonder)zug nach Österreich unterwegs sind.
Dafür braucht man aber keinen Zug, da reicht doch schon ein normaler Reisebus und dazu ein 18-Sitzer.
Wäre interessant zu wissen, wie hoch uns die Kosten für diesen relativ leeren Sonderzug kommen!

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