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''Großes Ärgernis''E-Scooter: ÖAMTC gegen Abstellen auf Auto-Parkplätzen

Auch der ÖAMTC sieht hinderlich abgestellte Geräte als "großes Ärgernis".

© APA/HANS KLAUS TECHT
 

Die von Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) in Aussicht gestellte Neuregelung für die elektrisch angetriebenen Leih-Tretroller in Wien wird vom ÖAMTC begrüßt. Der Club hat am Donnerstag jedoch appelliert, auf die "bestmögliche und ausgewogene Nutzung des Verkehrsraums" zu achten. Problematisch seien etwa Schäden durch umgestürzte E-Scooter, falls diese auf Auto-Abstellplätzen geparkt werden.

Ludwig hat im Interview mit der APA angekündigt, dass vor allem das Abstellen der Roller auf dem Gehsteig eingedämmt werden soll. Angedacht ist etwa die Einreichung eigener Park-Bereiche. Die konkreten Maßnahmen sollen demnächst präsentiert werden.

"Großes Ärgernis"

Auch der ÖAMTC sieht hinderlich abgestellte Geräte als "großes Ärgernis". Dabei gebe es klare Regeln, wie betont wurde. "Ein Abstellen am Gehsteig ist nur dann erlaubt, wenn dieser breiter als 2,5 Meter ist. Dabei sind die Kleintretroller so aufzustellen, dass davon keine Behinderung ausgeht", erläuterte ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried.

"Anstatt eines Verlagerns, beispielsweise auf den ohnehin knappen Parkraum, sollten aus Sicht des Clubs gekennzeichnete Abstellzonen für E-Kleintretroller dort eingeführt werden, wo das Abstellen am Gehsteig schon jetzt bei einer Breite von mehr als 2,5 Meter erlaubt ist", schlug er vor: "Grundsätzlich spricht nichts gegen spezielle Regeln für Miet-Scooter, allerdings sollte für die von der Stadt angedachten Abstellanlagen auf die bestmögliche und ausgewogene Nutzung des Verkehrsraums geachtet werden."

Problematisch sehe man mögliche Schäden durch umgefallene oder umgeworfene E-Scooter, sollten diese in der Parkspur abgestellt werden. Die Haftungsfrage erscheine dabei ungelöst.

Die FPÖ sieht sich hingegen bestätigt. Schon vor einem Jahr habe man vor dem drohenden Chaos gewarnt, hielt Klubchef Toni Mahdalik fest. Er forderte amtliche Markierungen für die Gefährte und Strafen für "rücksichtsloses Abstellen". Rechtswidrige Geräte müssten, falls sie nicht innerhalb eines vorgesehen Zeitraums entfernt werden, von der MA 48 (Abfallwirtschaft und Straßenreinigung) entfernt werden: "Hätten die rot-grünen Stümper das gleich richtig gemacht, wäre der Wiener Bevölkerung viel Ärger erspart geblieben."

 

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