Brüder wider WillenMit Lukaschenko hat Putin derzeit leichtes Spiel

Wladimir Putin versucht, Weißrussland unter Lukaschenko sowie die Ukraine enger an Moskau zu binden. Warum die aber nicht wirklich wollen, zeigt sich auch am Verbot der Menschenrechtsorganisation „Memorial“.

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Weißrusslands Lukaschenko bei Putin in St. Petersburg
Weißrusslands Lukaschenko bei Putin in St. Petersburg © AP
 

Es ist schon paradox: Ausgerechnet in St. Petersburg, Russlands „Fenster nach Europa“, trafen sich gestern Russlands Staatschef Wladimir Putin und Weißrusslands selbsternannter Machthaber Alexander Lukaschenko zum Vier-Augen-Gespräch. Dabei haben die beiden mit Europa derzeit denkbar wenig am Hut.

Lukaschenko ist seit der gefälschten Präsidentschaftswahl und den Massenprotesten in Minsk ein Regierender von Putins Gnaden. Ohne Geld aus Moskau wäre ihm sein Sicherheitsapparat, der die eigenen Bürger willkürlich verhaftet und misshandelt, wohl längst abgesprungen. Lange Jahre über verstand es Lukaschenko, sich Avancen aus Moskau, einen dort angepeilten gemeinsamen Unionsstaat zu verwirklichen, zu entziehen.

Kommentare (1)
Peterkarl Moscher
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1
Lesenswert?

Wahrheit tut weh !

Weißrussland hat er schon und die Ukraine wird er sich im Frühjahr holen, ich habe
immer gesagt Herr Putin holt sich alles zurück was Gorbatschov und Jelzin verschenkt
haben !