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Leitartikel von Hubert PattererDas System Facebook beginnt, sich selbst zu schlagen

Konzerne folgen dem Aufruf von US-Bürgerrechtsbewegungen und ziehen ihre Werbegelder von Facebook ab. Das lässt im Kampf gegen Hass im Netz hoffen.

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Der monströse Erfolg von Facebook, des größten Datensammlers, beruht auf vier Trugbildern. Zentral ist die Fiktion der Freundschaft. Allein die Obergrenze von 5000 Freunden pro Nutzer zeigt das Absurde der Überhöhung. Sie lässt vergessen, wie anspruchsvoll es ist, eine Handvoll zu haben. Eine Plattform braucht man dafür nicht.

Kommentare (5)

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Plantago
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Das musste mal gesagt werden.

Ein echter Augenöffner.

joe1406
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Alles nur Marketing-Show der Konzerne

Den Konzernen nun moralische und humanistische Denkweisen zu unterstellen, da sie die Werbeausgaben auf facebook reduzieren, ist noch naiver als den Aussagen von Zuckerberg zu vertrauen. Man stößt in das Horn, das gerade jetzt gute "Schlagzeilen" bringt. In drei Monaten ist die Rassismusdebatte wieder vergessen und die Konzerne legen wieder voll los mit Werbung auf facebook und Co. Ganz egal ob Zuckerberg gegen Hass und Rassismus auf fb etwas unternimmt oder nicht. Das Kapital tut sich gegenseitig nie wirklich weh - am Ende zieht man immer sehr schnell wieder in die selbe Richtung.

melahide
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Stimmt

weil grad die genannten (Unilever, Coca Cola) haben den Lebensmittelhandel (gemeinsam mit Nestle, P&G, Mondelez, Mars, Danone usw) quasi als Monopolisten fest in der Hand und stehen selber in der Kritik Kinderarbeit zumindest zu tolerieren, illegale Plantagen zuzulassen usw

Von diesen 9 großen Lebensmittelkonzenen Versuch ich gar nix mehr zu kaufen - was mit dem Geflecht an Tochterfirmen gar nicht mal soooo leicht ist!

melahide
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Facebook

Ich hab meine FB, WhatsApp Accounts usw schon vor langer Zeit gelöscht. Ich finde es befremdlich solche sozialen Medien in den Händen eines gewinnorientierten Konzernes zu wissen, der dann die Regeln macht. Zudem haben „rechte Parteien“ diese auch schon längst übernommen. Ganz am Anfang war es cool um mit Freunden Kontakt zu halten. Was daraus wurde ist schlecht.

Und ich sag es immer wieder: Die alte DDR-Führung dreht sich grad im Grad um: „Wir haben Millionen ausgegeben für eine Mauer und den Stasi. Wir hätten den Menschen nur Facebook, WhatsApp und eine Jö-Karte geben müssen“!

GordonKelz
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Habe Jahre gebraucht um mich bei FB...

...zu registrieren. Einem " Normalo" der Ungerechtigkeiten aufzeigen möchte, und
nicht gehört wird, was er auch versucht, da insbesondere die Zeitungen immer von jemanden Abhängig sind, selbst dem Hass Vorschub leisten in dem man User sich hinter Pseudonymen verstecken lässt, bleiben nicht
viele Möglichkeiten sich Gehör zu verschaffen! Die Presse soll bei sich selbst beginnen dem Hass keine Bühne zu geben!
Gordon Kelz