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Nur 30 TrauergästePrinz Philip wird nächsten Samstag beigesetzt

Nur 30 Trauergäste werden bei der Beerdigung von Prinz Philip dabei sein - darunter auch Harry.

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Der Tod von Prinz Philip ist in Großbritannien allgegenwärtig
Der Tod von Prinz Philip ist in Großbritannien allgegenwärtig © (c) AFP (MIKE HEWITT)
 

Das Begräbnis von Prinz Philip wird am 17. April auf Schloss Windsor stattfinden. Dies teilte das britische Königshaus am Samstagnachmittag in London mit. Queen Elizabeth II. habe zudem eine achttägige Staatstrauer um ihren am Freitag verstorbenen Ehemann angeordnet. Die Zahl der Trauergäste wird wegen der Coronaregeln auf 30 begrenzt sein, hieß es weiter. Prinz Harry plane eine Teilnahme, seine schwangere Ehefrau Meghan werde aber "auf ärztlichen Rat" nicht kommen.

Kein Staatsbegräbnis 

Wie ein Palastsprecher sagte, handelt es sich nicht um ein Staatsbegräbnis. Somit werde es auch keinen öffentlichen Trauerzug geben. Zu Beginn des Begräbnisses werde um 15.00 Uhr Ortszeit eine landesweite Schweigeminute eingehalten werden. Die königliche Familie werde zwei Wochen lang um den im 100. Lebensjahr verstorbenen Herzog von Edinburgh trauern. Auf die Frage, wie es der Königin gehe, sagte der Sprecher des Königshauses: "Wir haben es mit einer trauernden Familie zu tun."

Premier Johnson nicht bei Trauerfeier für Prinz Philip

Der britische Premierminister Boris Johnson wird nicht an der Trauerfeier für Prinz Philip am kommenden Samstag teilnehmen. Er will damit so vielen Familienmitgliedern wie möglich die Anwesenheit an dem Begräbnis ermöglichen, teilte Johnson am Samstagabend mit Blick auf die strengen Coronaregeln mit. 

Salutschüsse und Schweigeminuten

Ab 12.00 Uhr zu Mittag (14.00 Uhr MESZ) feuern Kanonen in zahlreichen Städten von London über Edinburgh in Schottland, Belfast in Nordirland bis Gibraltar an der Südspitze der Iberischen Halbinsel sowie von den Kriegsschiffen der Royal Navy über einen Zeitraum von 40 Minuten 41 Schüsse ab.

Westminster Abbey, die Kirche wo die spätere Queen und Prinz Philip 1947 geheiratet hatten, hatte bereits am Freitag 99-mal seine Glocke geläutet - einmal für jedes Lebensjahr des Verstorbenen. Die Flaggen an allen Regierungsgebäuden wehen seit Freitag auf halbmast. Dies soll bis zum Morgen nach der Beisetzung des Prinzgemahls so bleiben, deren Termin noch nicht bekannt gegeben wurde. Berichten zufolge soll sie in der St.-Georgs-Kapelle auf Schloss Windsor bei London stattfinden. An sich ist zunächst eine achttägige Trauerphase geplant.

Bei allen Fußballspielen am Samstag soll auf Empfehlung des britischen Fußballverbands eine Schweigeminute abgehalten werden, die Spieler sollen schwarze Armbinden tragen. Auch beim Pferderennen Grand National sind zwei Schweigeminuten geplant.

Die britischen Zeitungen widmeten dem Verstorbenen am Samstag ihre Titelseiten. "Wir weinen mit Ihnen, Ma'am" titelte die Boulevardzeitung "The Sun". Die "Daily Mail" veröffentlichte eine 144-seitige Sonderausgabe, auf der Titelseite ein Foto der Queen mit Prinz Philip und der Schlagzeile "Farewell, my beloved".

Prinz Philip war am Freitag in der Früh zwei Monate vor seinem 100. Geburtstag auf Schloss Windsor gestorben. Im November hatten die Queen und er ihren 73. Hochzeitstag begangen. Das vergangene Jahr hatte das Paar wegen der Corona-Pandemie zurückgezogen auf Schloss Windsor verbracht.

Die Regeln in der Corona-Pandemie dürften den Trauerfeiern Zwänge auferlegen, vor allem was die Zahl der Teilnehmer betrifft. Statt 800 Gästen muss sich die Queen auf 30 beschränken. Mit Spannung wird vor allem erwartet, ob der inzwischen in Kalifornien lebende Prinz Harry, ein Enkel der Queen und des Verstorbenen, zu der Beisetzung wird kommen können.

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