Die Wiener Stadthalle stand am Dienstagabend Kopf: Mehr als 10.000 Fans verwandelten die Halle in einen vibrierenden Tanzboden, als Jason Derulo mit seiner „The Last Dance - World Tour“ zurück in die österreichische Hauptstadt kam. Schon beim Betreten der Arena spürte man den pulsierenden Rhythmus in der Luft - ein Mix aus Aufregung, Vorfreude und Party-Fieber, das von Blinklichtern, kreischenden Stimmen und leuchtenden LED-Armbändern begleitet wurde.
Funkelnde Lichter, heiße Moves
Auf den drei riesigen LED-Wänden flimmerten farbenprächtige Visuals, während vier Tänzer in weißen Kitteln die Bühne betraten - ein Vorbote dessen, was noch kommen sollte. Mit einem lauten Knall aus Pyrotechnik erschien Derulo: Lederjacke, schwarze Stoffhose, durchtrainierter Oberkörper - und sofort brach ein Kreisch-Orkan los.
Ausschnitt aus dem Konzert in Köln:
Von Herzen und Hits
Bei Savage Love schwebten Seifenblasen durch die Luft, während das Publikum laut mitsang. Zwischen den Songs nutzte Derulo die Gelegenheit, um mit dem Publikum zu sprechen: „Vienna, what’s up?“ rief er, als hätte er jeden Einzelnen persönlich eingeladen. Er erzählte kleine Geschichten – etwa wie Ridin’ Solo nach einer Herzensgeschichte entstand – und bedankte sich aufrichtig für die Leidenschaft der Fans, die heute Abend hier sind.
Tanz, Energie und unvergessliche Momente
Auch die Tänzer auf der Bühne gaben alles: Darunter die berühmten „Les Twins,“ die sonst für Beyoncé auftreten und mit ihren spektakulären Moves den Stars manchmal fast die Show stehlen. Zum großen Finale regnete es Lametta, Rauchschwaden zogen über die Bühne, und Derulo gab noch einmal alles bei „Talk Dirty“, bevor er den Abend mit einer für einen Gast unvergesslichen Geste beendet – einem direkten Blickkontakt und einem zarten „Ich liebe dich“ zu einer jungen Frau aus dem Publikum, sogar auf Deutsch.