Mette-Marits Skandal-Sohn soll norwegischen Medien zufolge ein Fahrverbot für eines seiner fünf Autos auferlegt bekommen haben. Auf den BMW von Marius Borg Høiby (28) sei laut „Dana Press“ ein Pfandrecht eingetragen worden. Auslöser dürften unbezahlte Rechnungen gewesen sein - der Sohn der norwegischen Kronprinzessin soll schon länger mit finanziellen Problemen gekämpft haben. Am 3. Februar startet indes der Gerichtsprozess gegen Høiby wegen Vergewaltigung und Körperverletzung.

Konkret habe Høiby Rechnungen in Höhe von rund 21.000 norwegischen Kronen (etwa 1800 Euro) nicht bezahlt. Der norwegische Verkehrsversicherungsverband TFF forderte daher die Pfändung des Fahrzeugs. Das Medium „TV 2“ bezieht sich auf eine Eintragung im Register, die TFF möchte nichts öffentlich bestätigen. Die Versicherung für das Fahrzeug sei jedenfalls nicht bezahlt worden, was automatisch ein Fahrverbot zur Folge hat.

Zwischenzeitlich kein Führerschein

Im Oktober 2024 war dem Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit bereits die Fahrerlaubnis entzogen worden. Sechs Monate später erhielt der 28-Jährige seinen Führerschein zurück. Insgesamt sind fünf Fahrzeuge auf Marius‘ Namen registriert, wobei laut „TV 2“ zwei schon 2002 bzw. 2024 abgemeldet worden waren.

Das Fahrverbot hängt nicht mit dem Prozess zusammen, der am 3. Februar gegen Høiby beginnen soll, betonte ein Gerichtsvollzieher. Dort ist Høiby in 32 Fällen angeklagt - unter anderem wegen Vergewaltigung, Misshandlung in engen Beziehungen und Körperverletzung. Laut der norwegischen Zeitung „Nettavisen“ sind 24 Prozesstage am Bezirksgericht Oslo anberaumt. Høiby sprach sich vor wenigen Tagen für einen öffentlichen Prozess aus.

Høiby ist das älteste der drei Kinder der Kronprinzessin. Er ist aber kein Mitglied des norwegischen Königshauses, er stammt aus einer früheren Beziehung. Høiby gehört zwar zur Königsfamilie, trägt aber keinen Prinzentitel.