Was Leser meinenOb strafrechtliches Delikt oder nicht, es entsteht ein verheerender politischer Eindruck

Leserstimmen zu den Vorwürfen gegen Sebastian Kurz und dessen Verteidigungsstrategie: Während die einen seinen Rücktritt fordern, orten die anderen eine konstruierte Intrige gegen den Bundeskanzler.

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Leserbriefe zum Titel "Sein Ibiza", 7. 10.

Der vielfach von den ÖVP-Granden zum Jahrhundertpolitiker hochgelobte Sebastian Kurz gerät langsam ins Schwanken. Sein Aufstieg an die Parteispitze und schließlich zum Bundeskanzler wurde jedenfalls hochprofessionell von seinen Mitstreitern vorbereitet. Kurz selbst zieht sich im ZiB2-Interview auf die Position zurück, er habe mit all dem nichts zu tun gehabt. Die immer wiederkehrenden Vorwürfe seien haltlos und falsch. In diesem Zusammenhang werde immer wieder ein strafrechtlicher Vorwurf konstruiert, was sich später als haltlos herausstelle, so der Bundeskanzler. Dass Kurz selbst nicht wusste, was seine "Familienmitglieder" so anstellten, ist einfach unglaublich. Es ist nicht von Relevanz, ob ein strafrechtliches Delikt festgestellt wird, es besteht jedenfalls ein verheerender politischer Eindruck. Gerade in jetziger Zeit, wo so viel politische Arbeit ansteht, ist politische Handlungsfähigkeit vollumfänglich notwendig. Ob das für den Kanzler derzeit gegeben ist, muss er baldigst selbst entscheiden.
Franz Reithofer, Mortantsch

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