Der Dobratsch hat sich vom einstigen Bergbaugebiet zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in Kärnten entwickelt. Im Sommer wie auch im Winter besuchen Bergbegeisterte den Villacher Hausberg, um die jahrtausendealte Kultur- und Naturlandschaft zu genießen. Im Jahre 2002 wurde der 2166 Meter hohe Bergstock zum ersten Naturpark in Kärnten erklärt.

Durch die gute Erreichbarkeit ist der Dobratsch ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Bewohner von Villach und Klagenfurt. Aufgrund seiner exponierten Lage zwischen dem Drautal im Norden und dem südlich gelegenen Gailtal bietet der Dobratsch eine atemberaubende Aussicht auf das Dreiländereck Österreich-Italien-Slowenien. Auf dem Gipfel befinden sich gleich zwei Gotteshäuser: die Kirche „Maria am Stein“, auch „Deutsche Kapelle“ genannt, und die etwa 300 Meter entfernte „Windische Kapelle“.

Die Route auf den Dobratsch
© KLZ/Infografik

Entlang der geräumten Villacher Alpenstraße geht es bis zum Parkplatz auf der Rosstratten. Von hier folgen wir dem Winterweg in Richtung Gipfel. Die Strecke wird durchgehend von Pistengeräten präpariert, sodass man auch zu Fuß marschieren kann. Zur Orientierung dient die nicht zu übersehende Sendeanlage am höchsten Punkt des Bergs.

Wer Schneeschuhe oder Tourenskier dabei hat, der kann links und rechts der Piste seine eigene Spur ziehen. Noch ist die Schneelage aber bescheiden, sodass man sich sehr vorsichtig bewegen sollte. Vom Gipfelhaus, das je nach Wetterlage geöffnet ist, führt schließlich eine Spur hinauf zum Gipfelkreuz auf 2166 Meter.