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13 Tipps für die UrlaubskasseSo steht man im Ausland nicht ohne Geld da

Bargeld, am Bankomaten beheben oder doch mit Kreditkarte zahlen: Tipps vom Experten für die optimale Urlaubskasse.

© Manuel Findeis/stock.adobe.com (Manuel Findeis)
 
  1. Geld vor Urlaubsantritt bei der Hausbank wechseln. Valuten sollten noch vor Urlaubsantritt besorgt werden – am besten bei der Hausbank. Wechselstuben in den Urlaubsdestinationen verrechnen meist einen schlechteren Kurs und hohe Spesen. Vor Reiseantritt sollte man sich auch über den Währungskurs und mögliche Schwankungen informieren.
  2. Bargeld für Getränke, Trinkgeld oder Taxifahrten mitführen. Auch wenn heute vieles bargeldlos geht -eine kleine Menge Bargeld sollten Urlauber stets für diverse Ausgaben bei sich haben, denn nicht immer kann mit Karte bezahlt werden.
  3. Bargeldobergrenzen im Ausland beachten. Barzahlungen können in einigen EU-Ländern nur bis zu einer bestimmten Höhe vorgenommen werden. „Erkundigen Sie sich frühzeitig über die Bargeldobergrenze in Ihrer Zieldestination“, rät Ertan Piskin, Zahlungsverkehrsexperte bei der Erste Bank.
  4. Kartenzahlung in Nicht-Euro-Ländern in Landeswährung. Wer hat sich noch nicht gefragt, was die richtige Antwort ist, wenn der Bankomat beim Abheben oder das Personal an der Kasse einen das fragt. Die Antwort: In Nicht-Euro-Ländern sollte man immer in Landeswährung zahlen. Zahlungen in Euro werden meist zu einem schlechten Kurs umgerechnet.
  5. GeoControl überprüfen und gegebenenfalls deaktivieren. In Destinationen außerhalb Europas ist GeoControl bei Debitkarten automatisch aktiviert. Das Bargeldbeheben an Geldausgabeautomaten ist damit für bestimmte Regionen außerhalb Europas gesperrt. Piskin: „Durch diese Vorkehrung soll Kartenmissbrauch verhindert werden. Um weltweit Bargeld beheben zu können, kann man GeoControl allerdings für die Reisedauer ganz einfach aussetzen.“
  6. Zahlungslimit der Debit- und Kreditkarte anpassen. Steht eine Reise in ein Land mit erhöhter Kriminalität an, sollten die Kartenlimits überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.
  7. Kostenlos bezahlen mit Debit- und Kreditkarte in Euro-Ländern. Wenn man in Euro-Ländern mit Debit- und Kreditkarte bezahlt, fallen keine Gebühren an.
  8. Bargelbbehebung außerhalb des Euro-Raumes mit Bankomatkarte. Geldbehebung in Urlaubsländern außerhalb des Euro-Raumes ist mit einer Debitkarte am günstigsten. Dennoch ist Vorsicht geboten, denn vereinzelt werden in manchen Ländern vom Geldausgabeautomaten-Betreiber zusätzliche Entgelte verrechnet. Darauf wird vor der Behebung hingewiesen und der Vorgang kann noch abgebrochen werden.
  9. Bei Bargeldbehebung auf die Umrechnung in Euro verzichten. Das Umrechnen der Landeswährung am Geldautomaten in der Nicht-Eurozone kann zu hohen Gebühren führen. „Wenn Sie Geld außerhalb der Euro-Zone abheben, bieten die Geldautomaten oftmals einen fixen Wechselkurs in Euro an. Lehnen Sie diese Umrechnung ab, denn sie kann teuer werden. Lassen Sie die Abbuchung stattdessen in der Fremdwährung durchführen“, rät Piskin.
  10. Bargelbehebungen mit Kreditkarten vermeiden. Zur Bargeldbehebung sind Kreditkarten nicht gedacht und sollten dafür aufgrund der relativ hohen Gebühren nur in Notfällen verwendet werden. Kreditkarten sind aber aufgrund ihrer Sicherheit empfehlenswert. Geht diese verloren oder wird sie gestohlen, kommt im Falle von Missbrauch die Bank für die Schäden auf – sofern der Inhaber nicht fahrlässig gehandelt hat.
  11. Codes der Bankkarten einprägen. Persönliche Codes von Debit- und Kreditkarten dürfen niemandem zugänglich sein. Deshalb sollte man sich diese gut einprägen und nirgends notieren.
  12. Reiseversicherungen im Rahmen der Kreditkartenverträge prüfen. Kreditkartenverträge beinhalten oft Reiseversicherungen. Eine vom Reiseveranstalter angebotene Reiseversicherung ist in manchen Fällen gar nicht notwendig, da zum Beispiel eine Reisegepäcks- oder Reise-Unfallversicherung bereits im Rahmen von Kreditkartenverträgen enthalten ist. „Informieren Sie sich deshalb vor Urlaubsantritt über das Ausmaß des Versicherungsschutzes, das spart Ihnen möglicherweise unnötige Kosten“, so Piskin.
  13. Prepaid Karten für den Notfall. Prepaid Karten sind im Urlaub als „eiserne Reserve“ zu empfehlen. Diese mit Guthaben beladenen Visa-Karten sind als weltweiter Reisebegleiter im Kartenformat eine zusätzliche Einkaufsreserve und eignen sich z. B. für Shopping oder Restaurantbesuche.

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