Ein sanfter Ruck holt die noch schlafenden Gäste des Costa Verde Express aus ihren Träumen. Im Schritttempo verlässt der Zug den kleinen Bahnhof von Viveiro. Frühnebel liegt über dem galicischen Küstenstädtchen im äußersten Nordwesten Spaniens. Der spritzige Albariño-Weißwein, der beim Abendessen im Speisewagen zu Languste und Oktopus-Armen serviert wurde, lässt die meisten noch etwas weiterdösen. Das einsetzende rhythmische Rattern des Zugs macht das Aufstehen nicht leichter. Doch auf dem Korridor klingelt das Zugpersonal bereits mit einem Glöckchen: Frühstück.