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StreitfrageSollen wir Plastik verbieten?

Die Zeit der gut gemeinten Weckrufe ist vorbei. „Um Plastik einzusparen, braucht es Anreize“, sind sich Experten sicher. Warum das leicht gesagt, aber schwer umzusetzen ist.

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Asphyxia
Die Stärke eines Gesetzes liegt in seiner Umsetzung: Es stellt sich die Frage, wie Verbote in der Praxis kontrolliert und sanktioniert werden © (c) Getty Images (Francesco Carta fotografo)
 

Google gibt sich bemüht. Vier Millionen Vorschläge liefert die Suchmaschine auf die Anfrage „Plastik vermeiden“. Wasser wird jetzt aus Glasflaschen getrunken, das Einkaufssackerl ist aus Baumwolle. Die Damenbinden sind waschbar und die Bartstoppeln entfernt man neuerdings mit einem plastikfreien Rasiermesser aus Edelstahl. Auch nett: Immer mehr Cafés belohnen jene Kunden, die ihren To-Go-Becher selbst mitbringen, mit einem Preisnachlass. Letzteres nennen Ökonomen "Nuding". Dadurch soll der Konsument mit einem sanften Anreiz in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. Positive Verhaltensänderung unterhalb der Wahrnehmungsebene sozusagen.

Kommentare (1)

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Rick Deckard
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5
Lesenswert?

das ist nur Augenauswischerei!

Es werden in Österreich 1 Mio Tonnen Kunststoffe im Jahr erzeugt. Bauindustrie, Medizin, Automobilindustrie, Elektronik, Haushaltgeräte - das sind die Großabnehmer.
6000 Tonnen - also 0,6% - sind Plastiksackerln.

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