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Interview mit der Oma"Eure Freude bleibt mir unvergessen"

Unsere Leben verlaufen konträr. Sie lebt am Land, ich in der Stadt. Weil ich meine Oma, Berta Staberhofer, heuer zu Ostern nicht sehen kann, habe ich sie angerufen und mit ihr über die Familie, dieses Ostern, die Isolation und die Folgen geredet.

Dieses Bild mit dem Lieblingsbruder und zwei Cousins im Garten der Oma erinnert mich an Ostern © Schafferhofer
 

Meine Oma (84) behauptet, ich habe eine Sauklaue, die man nicht entziffern könne. Deswegen schreibe ich ihr nicht, sondern rufe sie vor Ostern an. Auf ihrem Handy. Dieses Fest ist einer der wenigen Fixpunkte, an denen wir uns normalerweise sehen. Dann kommen ihre drei Kinder, ihre sechs Enkelkinder und die drei Urenkel zu ihr nach Strallegg in die Oststeiermark zur Osterjause – mitsamt Anhang.

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Danke für Ihr Verständnis.

fliegenpilz123
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Sehr berührend,

ja früher hatten wir nicht den Überfluss freuten uns über Kleinigkeiten.Heute gibt es materiell gesehen vieles mehr aber die Freude an der Familie ist die selbe.Muss man so wie jetzt auf alle Kontakte mit Kindern und Enkerln und wenn noch vorhanden den eigenen Eltern verzichten sieht man erst wieder wie viel mehr Wert sie einem sind.Hoffentlich ist duese schwierige Zeit bald vorbei,wir müssen nicht hungern,haben es warm und können ins Freie aber es fehlt halt die menschliche Nähe sehr.

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