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Familienrecht Ehegattenunterhalt: Gibt es das auch bei aufrechter Ehe?

Was ein besser verdienender Ehepartner dem schlechter verdienenden auch bei aufrechter Beziehung finanziell schuldig ist. Und warum im Falle einer Trennung nicht leichtfertig auf Unterhaltsansprüche verzichtet werden sollte.

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Halbe-halbe ist manchmal ein schlechter Witz: etwa bei Paaren, bei denen der Mann viel mehr verdient als seine Frau und von dieser trotzdem verlangt, sich an allen Alltagskosten zur Hälfte zu beteiligen.
"Dies führt mitunter dazu, dass die Frau rund um den 20. eines jeden Monats kein Geld mehr hat – oder bei gemeinsamen Restaurantbesuchen, auf die ihr Mann besteht, maximal eine Suppe essen kann, während er vier Gänge bestellt, weil ja alles auf getrennte Rechnung geht", erzählt die Wiener Rechtsanwältin Katharina Braun von konkreten Fällen aus der Beratungspraxis.

Kommentare (1)
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dieRealität2020
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Aus meiner Sicht sind derartige Partnergemeinschaften ein Relikt der Vergangenheit das im Aussterben begriffen ist.

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Heute 2021 für mich nicht mehr vorstellbar. Diese Art der Partnerschaften habe ich durch meine als mehr 50-Jährige selbstständige Tätigkeit immer wieder kennengelernt. Das trifft vor allen auf langjährige Beziehungen zu.
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Die heutige Zeit und die vorhandenen Gesetze machen es aber für Frauen möglich sich aus derartigen Partnerschaften (siehe einen hervorragenden Artikel zur aufgezeigten Problematik), ohne wesentliche finanziellen Nachteil zu lösen. Dabei konnte ich sehen, dass manchmal Trennungen nach 35-43 Jahren erfolgten. Wobei die Frauen die Initiative ergriffen.
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Für mich persönlich waren und sind die Verhaltensweisen menschlich unverständlich. Das ist als würde man seine Partnerin als Objekt behandeln. Letztklassig.