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OGH-URTEILNach Trennung: 57.700 Euro für die Pflege des Lebensgefährten

Nach Trennung vom pflegebedürftgen Lebensgefährten: OGH-Urteil spricht der Frau einen Teil des angesparten Pflegegeldes zu.

Dem Mann war es möglich, dank Pflegeleistung seiner Lebensgefährtin einen Großteil des Pflegegeldes zu sparen © (c) vladdeep - stock.adobe.com
 

Ehepartner geben einander das Versprechen, in guten wie in schlechten Zeiten für einander da zu sein. Aber was, wenn die schlechten Zeiten schon früh beginnen und man noch gar nicht miteinander verheiratet ist? Steht jemandem, der seinen Lebensgefährten pflegt, nach Auflösung dieser Lebensgemeinschaft eine Abgeltung für die Pflegeleistung zu? Mit dieser Frage beschäftigte sich unlängst der Oberste Gerichtshof (OGH).

Kommentare (1)

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lieschenmueller
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13
Lesenswert?

Ich kenne nur den Gesundheitszustand der Personen mit der vorletzten Pflegestufe,

und der ist schlecht. Bei der letzten dann wohl sehr, sehr schlecht.

Für eine 24-Stunden-Pflege mit Diplompersonal (aus dem Ausland) hätten die 1700 Euro für 2 Wochen genügt. Natürlich inklusive Fahrt und dem Essen für sie.

Dass der Lebensgefährtin jetzt die Hälfte des Angesparten (dafür ist das Geld im Grunde nicht gedacht) zusteht, finde ich mehr als gerecht, wenn sie den Pflegeaufwand übernommen hat.