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Lehren aus der Coronakrise Vorsorgevollmachten wichtiger denn je

Auch Notariate hatten in der Coronakrise bis Mai auf Notbetrieb umgestellt. Was das für laufende Nachlassverfahren bedeutet und was man im Zusammenhang mit Vorsorge aus der Krise lernen kann. Wir haben beim Notar nachgefragt.

Ob ein Testament nötig ist, klärt man ab besten mit folgender Frage: "Wenn ich gestern gestorben wäre, wäre ich dann mit der Aufteilung meines Vermögens,  wie es dann ohne Testament erfolgt wäre, einverstanden?" Wenn die Antwort Nein lautet, ist ein Testament nötig.
Ob ein Testament nötig ist, klärt man ab besten mit folgender Frage: "Wenn ich gestern gestorben wäre, wäre ich dann mit der Aufteilung meines Vermögens, wie es dann ohne Testament erfolgt wäre, einverstanden?" Wenn die Antwort Nein lautet, ist ein Testament nötig. © (c) Natee Meepian - stock.adobe.com (NATEE MEEPIAN)
 

Für Notariate gab es während der Coronakrise zwar nie ein Betretungsverbot, aber die allgemeinen Ausgangsbeschränkungen und die Tatsache, dass die Klientel, die einen Notar aufsucht, um eine Vorsorgevollmacht oder ein Testament zu errichteten, altersbedingt meist zur Covid-19-Risikogruppe gehört, machte sich auch in einer scheinbar krisensicheren Branche bemerkbar. „Face to Face-Termine haben wir zunächst alle abgesagt“, berichtet etwa der Grazer Notar und stellvertretende Präsident der Notariatskammer Steiermark, Walter Pisk. Die technischen Möglichkeiten erlaubten allerdings Videokonferenzen, teilweise mit ganzen Familien zur Nachfolgeregelung, und eine Beglaubigungsstelle für Verträge und Urkunden habe man unter extremen Sicherheitsbedingungen aufrechterhalten.

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