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Den Krebs überlebt„Was bringt es mir, nachzudenken: Warum ich?“

Hannah Gsell erkrankte mit 14 an Krebs, heute besucht sie Kinder auf der Krebsstation, um Mut zu machen - als Survivor.

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Hannah Gsell, Survivor © Juergen Fuchs
 

Überlebende, auf Englisch Survivor. So bezeichnen wir uns, die wir im Kindes- oder Jugendalter eine Krebserkrankung überstanden haben. Ich war 14 Jahre alt, als ich an akuter lymphatischer Leukämie erkrankt bin. Nun sind es schon mehr als zehn Jahre, dass ich die Therapie abgeschlossen habe.

Meine Diagnose erhielt ich am 26. September 2006: Ich konnte den ganzen Sommer davor beobachten, dass mit mir etwas nicht stimmt. Ich hatte oft starkes Nasenbluten, außerdem Probleme mit der Kondition – zuerst habe ich das abgetan, weil ich nicht sportlich war, sondern ein Bücherwurm. Doch als ich dann bei einer Wanderung schon nach ein paar Hundert Metern weggekippt bin, sind meine Eltern mit mir auf die Kinderklinik gefahren. Dem Arzt ist gleich aufgefallen, dass ich sehr blass bin. Mir wurde Blut abgenommen und dann kam schon der damalige Onkologie-Chef Professor Christian Urban herein. Die Diagnose war Leukämie, ich hatte keine Ahnung, was das bedeutet. Als das erste Mal das Wort Chemotherapie fiel, begann es einzusickern. Bis ich realisierte, dass ich Krebs habe, und dieses Wort benutzte, dauerte es Monate. Im Gespräch mit meiner Mutter habe ich gesagt: „Mama, das klingt, als wäre das so etwas wie Krebs.“ Sie hat gesagt: „Hannah, das ist Krebs.“

Kommentare (1)

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GordonKelz
0
1
Lesenswert?

BEI DEN KREBS ÜBERLEBT....

....darf man Posten...
Bei " Mit dem Krebs leben " , NICHT?!
Was soll man sich denken, um es vorsichtig zu sagen....?
Gordon Kelz

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