AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Männer­gesundheit„Männer sind bei der Krebs-Versorgung benachteiligt"

Warum Männer in der Krebs­versorgung das benachteiligte Geschlecht sind und Gesundsein sexy werden muss, erklärt Urologe Shahrok Shariat.

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Shahrokh Shariat, Klinikleiter Urologie MedUni Wien © Georg Aufreiter
 

Nicht zu überhören ist, dass Shahrokh Shariat, Leiter der Klinik für Urologie an der MedUni Wien, 16 Jahre in den USA gelebt und geforscht hat: Wörter wie Gender Gap (Kluft zwischen den Geschlechtern), Cancer Care (Krebs-­Versorgung) oder Inequality (Ungleichheit) mischen sich mit amerikanischem Anstrich in seine eloquenten Ausführungen. Seine Kernaussage ist: Wir müssen besser darin werden, Männer zur Gesundheit zu bringen. Denn gerade in der Krebsvorsorge sei der Mann das Geschlecht zweiter Klasse.

Dass es in der Medizin eine Kluft zwischen den Geschlechtern gibt, ist mittlerweile bekannt – in vielen Fällen geht diese Kluft jedoch zulasten der Frauen. Medikamente wurden lange Zeit nur an Männern getestet, Leitlinien nur entsprechend männlichen Krankheitsbildern oder Symptomen entwickelt. Shariat aber sagt: „Bei der Krebsversorgung, da sind Männer benachteiligt – auch in Österreich.“

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren