Zulassungsantrag soll rasch folgenBioNTech/Pfizer-Impfstoff "sicher und wirksam" bei Kindern

Biontech/Pfizer will schnellstmöglich um Zulassung für die Altersgruppe der Fünf- bis Elfjährigen ansuchen. Die entscheidende Studie habe gezeigt, dass das Vakzin gut verträglich sei.

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Kinder, Impfung,
© (c) klavdiyav - stock.adobe.com
 

BioNTech und Pfizer wollen nach positiven Studienergebnissen schnellstmöglich die Zulassung ihres Covid-19-Impfstoffs zum Einsatz bei Kindern beantragen. In der entscheidenden Studie mit Fünf- bis Elfjährigen sei der Impfstoff gut vertragen worden und habe eine starke Immunantwort erzeugt, teilten beide Unternehmen am Montag mit. Die Daten sollen nun bei der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA, der US-Behörde FDA sowie weiteren Zulassungsbehörden weltweit eingereicht werden. „Nach Einreichung der Daten rechne ich mit dem Abschluss des Zulassungsverfahren etwa vier Wochen später, die Zulassung könnte also Ende Oktober, Anfang November erfolgen“, sagte Kinderarzt Reinhold Kerbl im Gespräch mit der Kleinen Zeitung in der vergangenen Woche.

Es handelt sich um die ersten Ergebnisse aus einer zulassungsrelevanten Studie für einen Covid-19-Impfstoff für Kinder unter zwölf Jahren. In der Studie testeten Biontech und Pfizer eine Dosierung ihres bereits zugelassenen Vakzins von zehn Mikrogramm, dies entspricht einem Drittel der Erwachsenendosis. Zwei Dosen wurden mit einem Abstand von 21 Tagen verabreicht. Die Impfung für über Zwölfjährige bzw. Erwachsene sieht eine Dosierung von 30 Mikrogramm vor. Die Immunantwort bei Kindern sei bei der niedrigeren Dosierung vergleichbar mit der gewesen, die in einer vorherigen Studie mit 16-bis 25-Jährigen beobachtet wurde - ebenso wie die Nebenwirkungen. An der Untersuchung nahmen 2.268 Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren teil.

Covid-Infektionen steigen in den jungen Altersgruppen

"Seit Juli sind die Covid-19-Fälle bei Kindern in den Vereinigten Staaten um rund 240 Prozent gestiegen. Das unterstreicht den Bedarf für Impfungen", erklärte Pfizer-Chef Albert Bourla. Die Studienergebnisse seien eine starke Basis, um die Zulassung des Impfstoffs bei Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren zu beantragen. "Unser Plan ist es, sie so bald wie möglich bei der FDA und weiteren Zulassungsbehörden einzureichen."

Daten zum Einsatz des Impfstoffs bei Kindern im Alter von sechs Monaten bis fünf Jahren wollen BioNTech und Pfizer noch im vierten Quartal dieses Jahres veröffentlichen. Für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren war der Impfstoff in den USA und der EU im Mai freigegeben worden.

Kommentare (16)
hhaidacher
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ein verbrechen an der menschheit

Die Impfung ist sicher?

- naja, so viele Nebenwirkungen, derweil sogar wirklich heftige mit Einweisungen ins KH hats noch nicht gegeben.

Die Impfung wirkt?

- "Impfdurchbrüche" nannte man früher "wirkungslose Impfung"
- und viele Geimpfte haben heftige Reaktionen aber keine Antikörper nachweisbar?!
Liebe Impfkollegen lasst euch mal auf Antikörper testen.

...
und jetzt wird an Kindern - die lt. Statistik ein 0,0003% Risiko haben, eine schwerwiegende Folge von der Krankheit zu haben oder zu versterben (mehr sterben am Schulweg oder an Ertrinken) getestet?

We will see in 5-10 Jahren, was kommt.

orsek
2
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Ich bin fassungslos

1134 Kinder in der Verumgruppe!!! Bei einer Impf"studie"!!!!
Den Pharmafirmen ist es ja Wurscht, sie sind eh sofort aus der Verantwortung genommen worden.
Für mich ist das einer der größten Skandale der letzten Jahrzehnte.
Auf einmal behauptet man, Covid sei für Kinder gefährlich-- wo, bitte , sind die Zahlen dazu ????

MaBe
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Noch sicherer

für Kinder ist es nur noch, sich nicht impfen zu lassen.

lamagra
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BioNTech/Pfizer-Impfstoff "sicher und wirksam" bei...

...Kindern, Eltern, Alten!
Kommt mir irgendwie sehr bekannt vor! War da nicht etwas, Anfang dieses Jahres? Jetzt, 9 Monate später, wird von der 3. Impfung geredet, obwohl am Anfang es auch 'sicher und wirksam' war!
Sollen wir jetzt etwa die Kinder alle 6 - 12 Monate damit impfen?

Ba.Ge.
3
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Wirksam

könnte es auch sein, würde es nur 3 Wochen schützen. Dann wirkt es ja (für drei Wochen).
Und nein, vermutlich besitzen zumindest einige der bereits vollständig Geimpften auch nach über 9 Monate noch genug Antikörper - andere aber womöglich nicht mehr.
Sinnvoller als ständige Auffrischungsimpfungen wäre evtl eine regelmäßige Überprüfung der Antikörper, womöglich gefolgt von einer weiteren Impfung.

gab65
11
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na endlich

kann man jetzt mit ruhigem gewissen seine kinder impfen. der impfhersteller selber hat seine studien veröffentlicht und die sind, wider erwarten, positiv ausgefallen. jetzt werden sie wahrscheinlich noch untersuchen, ob wir nicht die babys und vielleicht noch die ungeborenen impfen könne, damit wir endlich unsere impfquoten erreichen und der virus dann ausgerottet werden kann.

dude
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Endlich ein Licht am Ende des Tunnels...

... für die wohl gefährdetste Risikogruppe, die zur Zeit noch völlig ungeschützt dem Virus gegenüber steht!

dude
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Achtung! Das war Ironie!

Ich dachte, das war so klar, dass ich es nicht als solche kennzeichnen mußte...

neuernNickname
14
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Falls das ironisch gemeint ist

bitte als solches markieren ;)

dude
16
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Wenn Sie meine bisherigen Postings zu diesem heiklen Thema mitverfolgt haben, lieber Nick,

... dann wissen Sie, dass dies ironisch gemeint war!
Die statistisch - also wissenschaftlich - belegte Tatsache ist, dass die Wahrscheinlichkeit für ein gesundes Kind schwer an Corona zu erkranken, oder gar intensivmedizinisch betreut werden zu müssen, verschwindend klein ist!
Und trotzdem wird die Erzählung immer weiter getrommelt, dass die Kinder von 0 - 11 Jahren die im Moment gefährdetste Gruppe ist, weil sie angeblich schutzlos dem Virus ausgeliefert ist! So auch gestern wieder bei "Im Zentrum".

Ba.Ge.
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Ansteckungsgefahr?

Auch wenn der Verlauf der Krankheit bei Kindern zum Glück eher mild verläuft, gibt es ein Restrisiko einer Übertragung und vor allem bieten Ungeimpfte eine gute Mutationsfläche - unter Umständen.

dude
1
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Natürlich besteht unter den Kindern und nicht geimpften Jugendlichen...

... eine erhöhte Ansteckungsgefahr, BaGe. Menschen mit einem erhöhtem Risiko, einen schwerwiegenden Verlauf zu erleiden sind aber bereits geimpft. Und die Kinder untereinander tun sich - mehr oder weniger - nicht weh! Alle gleichzeitig sollten sich halt nicht infizieren, aber dafür gibt es gute Hygiene- und Testkonzepte, sowie die Heimquarantäne für Infizierte Kinder.
© Mutationen: Jede Übertragung des Virus führt, bzw. kann zu Mutationen führen. Da das Corona-Virus definitiv nicht mehr ausrottbar ist, wird es in den nächsten Jahren und Jahrzehnten immer weiter mutieren und es werden jährlich neue Stämme auftauchen, an die wir uns wieder anpassen werden müssen!

orsek
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stimme ihnen zu, dude

das Virus passt sich an uns an, allerdings wird es dadurch meistens ( entgegen der Panikmache ) HARMLOSER. wenn es uns alle umbringt, kommt es nicht weit..........

neuernNickname
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Nein danke :)

Das Risiko für die angesprochenen Herzmuskelentzündungen ist dennoch sehr niedrig, trotz dieser vermehrt beobachteten Impf-Nebenwirkung. Allerdings ist das Risiko für ein kleines Kind, schwer an Covid zu erkranken (keine schweren Vorerkrankungen vorausgesetzt) noch niedriger. Somit hat sich das auch erledigt...

orsek
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"Daumen runter " ist hier wirklich nicht nachvollziehbar

man müsste hinterfragen, wieso ausgerechnet bei dieser Impfung vom Aspirieren ( das heisst, es wird nach dem Stich kontrolliert, ob kein Gefäß getroffen ist ), abgeraten wurde ! Als Grund dafür wird angegeben, dass ohne Aspirieren weniger Schmerzen an der Impfstelle auftreten würden- natürlich ohne jede Evidenz wie immer- Komfort auf Kosten der Gesundheit.
Bei jungen Männern ist der Muskel gut durchblutet, ich habe in meiner langjährigen Laufbahn immer sorgfältigst aspiriert und musste unzählige Male feststellen, dass ein Gefäß getroffen war.
Und wohin geht die Impfung, wenn man in die Vene spritzt ?? Könnte durchaus ein Grund für die Herzmuskelentzündungen sein.
Kleinkinder sind übrigens auch gut durchblutet
Hauptsache geimpft
am besten jede Woche.........

neuernNickname
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