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Benutzer als AusgenutzterDas Smartphone als datengieriger Spion

Handys sind zu multifunktionalen Begleitern und peniblen Beobachtern unseres Alltags geworden. Die Daten, die sie sammeln, formen unsere digitale Wirklichkeit.

Handys verraten mehr über seinen User als diese wissen. Diese Daten sind das "Gold des 21. Jahrhunderts" © AFP
 

Siri stellt sich dumm. Die Frage „Sammelst du Daten?“ perlt an der virtuellen Telefonassistentin ab: „Ich bin mir nicht sicher, ob ich das verstanden habe.“ – Seltsam. Sonst versteht und weiß das Wunderding doch auch alles ... Aber man kennt diese Abwehrreaktion aus Untersuchungsausschüssen und Gerichtsverhandlungen, wenn sich Zeugen der Aussage entschlagen, um sich nicht selbst zu belasten.
Denn Sprachassistenten wir Siri oder ihre Amazon-Verwandte Alexa sind längst nicht nur allzeit willige Informationslieferantinnen, sondern auch „überaus aktive Abhöreinrichtungen“, wie Helmut Spudich in seinem aktuellen Buch „Der Spion in meiner Tasche“ warnt.

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Danke für Ihr Verständnis.

pescador
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Der Spion in meiner Tasche

Wenn man nicht gerade ein Geheimagent oder Schwerverbrecher ist, sehe ich an der Datennutzung kein Problem. So lange ich auch Vorteile daraus ziehen kann passt es für mich. Ich hab ja nichts zu verbergen.... ;-)

melahide
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Würde

die alte DDR Führung noch leben - die töten sich schön auf den Kopf greifen: „Scheisse Mann, wir haben die Mauer gebaut und hatten den Stasi! Wir hätten nur Smartphones, Facebook und die Jö-Karte gebraucht. Die Menschen hätten uns alles freiwillig erzählt“!

jaenner61
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smartphones, von der mehrheit begeistert benutzt

siri sowie alexa und ihre „verwandschaft“ ohne bedenken eingesetzt. aber über das stop corona app wird hergezogen. wer soll das verstehen?

melahide
9
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Oder

wenn jemand gefragt wird: „Soll die Nummer ins Telefonbuch“ ...