Drei junge Männer und eine junge Frau, alle erst in ihren frühen 20ern, mit schweren Brandverletzungen der Haut und der Atemwege: Diese vier Brandopfer vom verheerenden Disco-Brand in Skopje werden am LKH-Uniklinikum Graz behandelt. Ein junger Mann muss noch auf der Intensivstation versorgt werden, die drei anderen Brandopfer konnten aber bereits auf die Normalstation verlegt werden. Die junge Frau aus Nordmazedonien hat schwere Verbrennungen erlitten, rund 20 Prozent ihrer Haut sind zerstört. „Bei den anderen drei Patienten kam es vor allem zu einer schweren Schädigung der Atemwege und Lunge“, sagt Lars-Peter Kamolz. Er ist nicht nur der Chef der LKH-Uniklinik für Chirurgie, sondern auch hauptverantwortlich für die Behandlung von Brandopfern in Graz – an einem von nur zwei zertifizierten Brandverletzten-Zentren in Österreich.
Disco-Brand in Skopje
Fischhaut und Silberverband: So werden die Brandopfer am LKH Graz behandelt
Klinikchef Lars-Peter Kamolz gibt Einblicke in die Behandlung der Brandopfer vom Discobrand in Nordmazedonien: So geht es den vier Patientinnen und Patienten.
© Klz / Stefan Pajman