In den durch den neuen SARS-CoV-2-Erreger geprägten Jahren 2020 bis 2022 gingen in Österreich laut einer neuen Studie unter Führung britischer Forscherinnen und Forscher rund 350.000 Lebensjahre quasi verloren. Mehr als die Hälfte davon hätten die Betroffenen in weitestgehender Gesundheit verbracht, so die Schätzung. Neben Covid selbst geht aber auch ein großer Anteil der „verlorenen Jahre“ auf die Begleitumstände der Pandemie, wie Brüche in der Medizin-Versorgung, zurück.
Neue Studie
Österreich verlor durch Covid und Co rund 350.000 Lebensjahre
Laut einer neuen Studie von britischen Forschern im Fachblatt „Plos Medicine“ gingen Österreich rund 350.000 Lebensjahre während der Pandemie verloren.
© APA / Georg Hochmuth