Alle standen sie Spalier: Stationsleitung, Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal – sprich, jeder, der nur irgendwie Zeit im fordernden Klinikalltag auf der Kinderkrebsstation in Graz fand. In ihrer Mitte: Liam, zwei Jahre alt. Mithilfe seines großen Bruders Marvin zog er an einer bunten Schnur und ließ die Stationsglocke klingen. Auch seine Eltern Barbara und Josef sowie seine Schwester Elina waren an seiner Seite. Gemeinsam haben sie einen neuen Lebensabschnitt eingeläutet.
Kinderkrebsstation
Wenn kleine Helden die Glocke läuten
Ein Ritual, das das Ende einer fordernden Zeit einläutet: Auf der Grazer Kinder-Onkologie dürfen Kinder eine Glocke klingen lassen, wenn sie ihre Chemotherapie abgeschlossen haben.
© LKH Graz/remling