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Meine FamiliengeschichteGerda Rogers: "Zwei Ehen und zwei Bruchlandungen"

Die Astrologin Gerda Rogers über die besondere Beziehung zu ihrer Schwester, zwei Bruchlandungen als Ehefrau und die Vorzüge des Single-Seins.

Gerda Rogers bei den „Sternstunden“. Ihr Sternzeichen ist der Steinbock © (c) Juergen Fuchs (FUCHS Juergen)
 

Ich bin am Neujahrstag 1942 auf die Welt gekommen – als Gerda Beck. Zur großen Überraschung meiner Mutter waren wir zu zweit, meine Zwillingsschwester Renate und ich. Wie mir meine Mutter später oft erzählt hat, kam ich mit einem Häubchen aus Haut auf die Welt, das mir die Hebamme abgestreift hat. Das ist wohl etwas Seltenes und bringt Glück. Und Glück hatte ich viel in meinem Leben. Dabei war der Anfang nicht leicht. Ich bin ein Flüchtlingskind. Das sitzt einem in den Knochen, das prägt ein Leben lang.

Bei der Flucht aus dem Sudetenland wurde unsere Familie auseinandergerissen. Unser Vater musste ohne uns in seine Geburtsstadt Wien flüchten, während meine Mutter mit unserer älteren Schwester Inge, mit Renate und mir in der Nähe von Frankfurt gelandet ist. Erst nach vier Jahren konnte uns unser Vater zu sich holen. Wir waren arm, trotzdem erinnere ich mich an eine glückliche Kindheit mit viel Liebe und Geborgenheit.


Von meiner Mutter habe ich den unermüdlichen Kampfgeist mitbekommen und die asketische Lebensweise. Die Kriegsjahre haben sie sicher geprägt. Für sie war klar: „Man braucht immer einen Notgroschen.“ Mein Vater war eher die romantische und soziale Seele.

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